Buchbach nur ein Trainingspartner

Hachinger Sieg zum Abschluss

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Markus Einsiedler gelang der Hachinger Führungstreffer.

SpVgg Unterhaching - Mit dem 15. Sieg im 34. und letzten Saisonspiel hat die SpVgg Unterhaching gestern Abend einen erfolgreichen Abschluss der Regionalliga-Spielzeit gefeiert und Platz vier in der Endabrechnung gesichert.

Gegner TSV Buchbach war beim 2:0 vor nur 800 Zuschauern allerdings nicht mehr als ein Trainingspartner. Das letzte Saisonspiel ist traditionell auch Bühne für Abschiede. Spieler hatte die SpVgg gestern noch nicht zu verabschieden, dafür einen treuen Stadionbesucher: Gerhard Boy, Leiter der Unterhachinger Polizeiinspektion geht in den Ruhestand. Seit 1979 war auch das Stadion sein Arbeitsplatz, zuerst die Grünau, dann der Sportpark. Das Trikot mit der Nummer 60, das er gestern von Präsident Manfred Schwabl überreicht bekam, war ein passendes Präsent. Die Begegnung auch: Boy wohnt in Buchbach – und wünschte sich an seinem letzten Fußball-Arbeitstag - „wenn ich ganz ehrlich bin“ - einen Sieg der Gäste.

Von einem Erfolg war der Tabellen-Achte aber meilenweit entfernt. Nur mit drei Ersatzspielern und Privat-Pkw angereist zeigte der TSV auch auf dem Platz, dass er die Saison längst abgehakt hat. Die Hachinger machten anfangs mit beim uninspirierten Abschlusskick, kamen dann aber Mitte der ersten Halbzeit in Fahrt. Zwischen der 32. und 36. Minute verbuchten die Gastgeber drei Chancen. Vitalij Lux schoss Buchbachs Keeper Weber an, den Nachschuss jagte Alexander Sieghart übers Tor. Nach einem Pass von Alexander Piller kam Markus Einsiedler im Fünfmeterraum an den Ball, Weber lenkte ihn mit einem Reflex noch zur Ecke. Schließlich schoss Sieghart aus 15 Metern Einsiedler an.

Sonderlich spektakulär war die Darbietung der Hachinger in den ersten 45 Minuten nicht. Sie wurde es aber in der zweiten Halbzeit, und das gleich zu Beginn. Gerade 70 Sekunden waren gespielt, da hatte Piller die Führung auf dem Fuß, schoss aber Buchbachs Torhüter an. Fünf Minuten später fiel der Führungstreffer. Einsiedler stand goldrichtig, nachdem Weber einen Schuss von Lux gerade noch abwehren konnte, und staubte zum 1:0 ab. Wieder nur drei Minuten danach prüfte Maximilian Nicu mit einem Freistoß aus 22 Metern den Schlussmann der Gäste, nach dem folgenden Eckball kam erneut Nicu zum Schuss, wieder klärte Weber. In der 63. Minute war es erneut Nicu, zuletzt in Aschaffenburg noch zweifacher Torschütze, der mit einem 25-Meter-Knaller den Buchbacher Torhüter zu einer Glanzparade zwang.

Die Gäste leisteten mittlerweile so gut wie keine Gegenwehr mehr. So war das 2:0 durch Lux die logische Folge, er kam nach einer Flanke unbedrängt zum Kopfball (71.), diese Chance ließ er sich nicht entgehen.

Text: Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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