Fussball Vorort berichtet im Live-Ticker

Hain: Nur noch wenig Kontakt zu den Löwen-Kollegen

+
Stephan Hain

Stephan Hain trifft mit rechts, mit links, und gelegentlich sogar mit dem Kopf. Bei Regionalliga-Spitzenreiter Haching (44 Punkte) gelingt dem 28-jährigen Ex-Löwen diese Saison fast alles. Der bisherige Leistungsnachweis des Stürmers: 16 Tore in 14 Partien!

Vor dem Duell gegen Hachings Verfolger Sechzig II (30) am heutigen Samstag (14.00 Uhr) sprach die tz mit dem niederbayerischen Goldfuß.

Fussball Vorort berichtet heute vom Spiel im Live-Ticker.

Stephan, haben Sie Ihre Beine schon versichern lassen?

Hain (lacht): Nein, so weit ist es noch nicht. Ich bin aber natürlich froh, dass es mit der Mannschaft und auch bei mir persönlich so gut läuft. Zurzeit kann ich mich nicht beschweren.

Mit Ihren 16 Toren haben Sie nicht nur in der Regionalliga Bayern auf sich aufmerksam gemacht. Allerdings haben Sie keinen Berater. Wieso?

Hain: Aktuell nicht, stimmt. Ich habe für drei Jahre in Unterhaching unterschrieben und mein Bestreben ist es, tatsächlich auch dort zu bleiben. Ich sehe die SpVgg auf gar keinen Fall als Auffangstation, um mich bei anderen Vereinen ins Gespräch zu bringen. Domi (Ex-Löwe Stahl, spielt auch in Haching, d.Red.) und ich sind hierhergekommen, um wieder Spaß am Fußball zu finden und erfolgreich mit Haching zu sein. Aktiv bin ich deshalb nicht mehr auf Beratersuche gegangen.

Spaß am Fußball strahlt Unterhaching heuer aus, blieb in 16 von 16 Liga-Spielen ungeschlagen (14 Siege, zwei Remis). Wann hatten Sie eine solche Serie zuletzt?

Hain: Das gab es bei mir noch nie. Selbst in der Jugend kann ich mich nicht daran erinnern, dass wir mal so einen Lauf hatten. Das ist einzigartig.

Nun kommt Sechzig II in den Sportpark, das letzte Team, das Hachings makellose Hinrunden-Bilanz noch vermiesen kann. Wieso glauben Sie nicht daran, dass den Löwen das gelingt?

Hain: Die tolle Serie spricht für sich. Jetzt wollen wir natürlich auch das 17. Mal ungeschlagen bleiben. Das ist Motivation genug. Außerdem spielen wir daheim. Da haben wir bis jetzt alle Partien gewonnen.

Worauf müssen Sie gegen die Löwen besonders achten?

Hain: Bei den zweiten Mannschaften ist es allgemein so, dass sie fußballerisch und taktisch sehr, sehr gut sind. Da müssen wir gewappnet sein und unsere Qualitäten reinwerfen. Dann haben wir gute Chancen, auch gegen Sechzig zu gewinnen.

Haben Sie Hemmungen, gegen Ihren Ex-Verein aufs Tor zu schießen?

Hain: Mit Sicherheit nicht! Es ist schon ein besonderes Spiel. Trotzdem will ich treffen und mit Haching gewinnen. Wenn ich auf dem Platz stehe, hört das mit der Freundschaft auf (lacht).

Stichwort Freundschaft: Welchen Bezug haben Sie zu den Löwen-Kollegen noch?

Hain: Domi und ich treffen uns manchmal mit Kai Bülow. Und zu den Physios besteht ein guter Kontakt. Das war es dann aber auch schon. Die Spiele der Profis verfolge ich trotzdem weiter. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mich nicht mehr interessiert. Ich wünsche den Löwen-Kollegen das Beste.

Und was wünscht Kai Bülow Ihnen und Stahl?

Hain: Kai war schon ein paarmal im Hachinger Sportpark, hat uns zugeschaut und war doch sehr angetan von unserer Spielweise. Er drückt uns die Daumen, hofft, dass es für uns weitergeht wie bisher – und dass wir uns zum Schluss mit dem Aufstieg krönen können.

Interview: Sina Ojo

 

Quelle: fussball-vorort.de

auch interessant

Meistgelesen

Job gekündigt: Strobl setzt für 1860 alles auf eine Karte
Job gekündigt: Strobl setzt für 1860 alles auf eine Karte
Eching verkauft sich in Deisenhofen lange Zeit teuer
Eching verkauft sich in Deisenhofen lange Zeit teuer
Dreier gegen Hertha: Madars Treffer erlöst Fürstenfeldbruck
Dreier gegen Hertha: Madars Treffer erlöst Fürstenfeldbruck
Haching gewinnt Topspiel: "Den Moment genießen"
Haching gewinnt Topspiel: "Den Moment genießen"

Kommentare