Bayernliga Süd

Herkules-Aufgabe für den FC Pipinsried

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Nicht ausbremsen lassen wollen sich Pipinsrieds Kapitän Thomas Berger und dessen Teamkollegen in Pullach.

Vor einer Herkules-Aufgabe steht der FC Pipinsried an diesem Wochenende. In der Fußball-Bayernliga Süd muss das Team aus dem Dachauer Hinterland beim Tabellenführer SV Pullach antreten.

Nach turbulenten Tagen hofft der FCP, nun wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen. Die Hektik auf und neben dem Platz hat bei einigen Pipinsriedern Spuren hinterlassen.Nach der vermeidbaren Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den FC Unterföhring ging es rund. So wurde Gianluca Simari vom FC Erding verpflichtet. Nach einigem hin und her kann sich der Offensivakteur nun das Trikot der Ilmtaler überstreifen.

„Ohne den Höß geht halt doch nichts“, meinte der Pipinsrieder Präsident süffisant zur Abwicklung des Deals mit den Erdingern. „Gianluca wird uns im Offensivbereich mit Sicherheit weiter helfen“, ist sich auch Teammanager Roman Plesche sicher.

Beinahe zeitgleich mit der Verpflichtung von Simari warf Sturmtank Marco Bläser das Handtuch in Pipinsried. Zudem wurde bekannt, dass mit Fabian und Stephan Wagner zwei weitere Akteure den FC Pipinsried wieder verlassen haben.

Rechtzeitig zum Spiel in Pullach steht Defensivspezialist Denny Herzig wieder zur Verfügung. „Er steht im Kader. Ob er spielt, entscheidet natürlich der Trainer“, so Plesche. Zudem wird Stürmer Atdhedon Lushi wieder zur Verfügung stehen. Der Einsatz von Serge Yohoua ist fraglich, er plagt sich weiter mit Knieproblemen herum.

Dass der FC Pipinsried es mit jeder Mannschaft in der Bayernliga Süd aufnehmen kann, bewies die erste Halbzeit gegen Unterföhring. Das Spielgerät zirkulierte sehr gut in den Reihen von FC-Trainer Fabian Hürzeler, man ließ den Gegner kaum Luft zum atmen und kreierte einige Torchancen. Doch dann wurde die große Schwäche der Pipinsrieder offensichtlich: Der fehlende Zug zum Tor. Dies soll sich aus Sicht der Gelb-Blauen im Spiel beim Tabellenführer ändern. Und warum eigentlich nicht, denn mit Gianluca Simari und Atdhedon Lushi stehen dem FCP interessante Alternativen im Angriff zur Verfügung. „Natürlich fahren wir mit Respekt nach Pullach. Aber wenn wir das gesamte Spiel so spielen wie die erste Halbzeit gegen Unterföhring, dann ist vielleicht was drin“, hofft Plesche.

Wenn es überhaupt etwas Negatives über den SV Pullach zu berichten gibt, dann sind es die zuletzt fünf Gegentore in zwei Pflichtspielen. Es ist daher zu erwarten, dass der SVP unter Trainer Frank Schmöller ein Augenmerk auf die Defensive legen wird. Im Angriff haben die Münchner mit Menelik Ngu’Ewodo den mit treffsichersten Schützen der Liga in ihren Reihen. Er hat bislang schon acht Mal eingelocht. Es gilt also höchste Alarmstufe für die Pipinsrieder Abwehr.

Text: Bruno Haelke

Quelle: fussball-vorort.de

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