Erleichterung nach Klasenerhalt bei Pipinsried und 1865

Höß: "Eine der schwierigsten Spielzeiten überhaupt"

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Konny Höß hat der Abstiegskampf auch körperlich zugesetzt.

TSV 1865 Dachau / FC Pipinsried - Für die beiden Bayernligisten aus dem Dachauer Landkreis verlief die Saison 2015/2016 extrem aufregend. Mit den Plätzen acht (65) und zehn (FCP) hat man den Abstieg jeweils verhindert, doch es ging enger zu, als es die Schlussplatzierungen vermuten lassen.

Fühlte sich der TSV 1865 Dachau zur Winterpause fast schon sicher, mussten die Ampertaler in der Schlussphase der Saison noch einmal gehörig zittern. „Wir haben das vielleicht ein bisschen unterschätzt“, gibt der frühere Dachauer Trainer und später zum Abteilungsleiter mutierte Marcel Richter zu. Nachdem die Dachauer zwischenzeitlich sogar vom Aufstieg träumen durften, kam es nach der Winterpause zum freien Fall. Erst am vorletzten Spieltag landete die Mannschaft um Spielertrainer Fabian Lamotte durch den 4:0-Sieg gegen den TSV Landsberg den Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

„Ich bin schon sehr erleichtert. Wir hatten einen brutalen Negativlauf, bei dem einige Dinge zusammengekommen sind“, erklärt Richter. Im Hinblick auf die kommende Spielzeit zeigt er sich aber schon wieder zuversichtlich: „Wir wollen die Saison etwas entspannter angehen und den Klassenerhalt früher sicherstellen. Es wird bei uns einen kleinen Umbruch geben, der uns aber sicherlich gut tun wird.“

Für den FC Pipinsried war die Saison 2015/2016 ein echter Härtetest. Vor einem Scherbenhaufen stand FCP-Präsident Konrad Höß nach der Spielzeit 2014/2015 im vergangenen Sommer.

„Es war für mich eine der schwierigsten Spielzeiten beim FC Pipinsried überhaupt. Unterschriften zählen anscheinend nichts mehr, das war für mich sehr schockierend. Mich hat diese Saison auch körperlich sehr mitgenommen“, erzählt der rührige Vereinsboss aus dem Landkreis Dachau. Mehrere Spieler verließen den FCP vor Jahresfrist kurzfristig – und so zauberte Höß mit Ömer Kanca einen eher unbekannten Spielertrainer aus dem Hut. Dessen Intermezzo in Pipinsried war jedoch bereits Ende August wieder beendet, er wechselte zum Liga-Konkurrenten SV Pullach. Für den geschassten Spielertrainer übernahm Bernd Weiß das Ruder beim FCP. Er hat, so Konrad Höß, „hervorragende Arbeit“ geleistet. Retter Weiß schaffte mit dem FCP den Klassenerhalt am letzten Spieltag durch einen 2:0-Sieg in Kirchanschöring. Er übergibt nun an Neu-Spielertrainer Fabian Hürzeler, der vom TSV 1860 München II zum FCP wechselt. Somit wird es auch in der neuen Spielzeit ein Bayernliga-Derby geben.

Text: mko

Quelle: fussball-vorort.de

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