BCF gastiert beim Tabellenzweiten

Interimscoach Wernthaler verspricht "harten Fight"

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Günter Wernthaler, Interimscoach des BCF Wolfratshausen

BCF Wolfratshausen – Die sportliche Zukunft der Wolfratshauser Bayernliga-Kicker ist ungewiss. Der BCF ist immer noch abgeschlagenes Schlusslicht ihrer Staffel.

Daran änderte der Heimerfolg in der Vorwoche gegen Jahn Regensburg II nur insoweit etwas, als die Farcheter dem unmittelbaren Konkurrenten nicht mit dem Fernglas hinterherschauen müssen. Nach den Vorkommnissen der vergangenen zehn Tage stellt sich auch die Frage: Wie verkraftet die Mannschaft die Querelen und den Rücktritt von fünf Routiniers?

An diesem Freitag (Anpfiff: 18.15 Uhr) hängen die Trauben wieder sehr hoch für Farchets Kicker. Sie reisen zur SpVgg Hankofen-Hailing ins Gäubodenland. Die Niederbayern, vor drei Monaten selbst noch in akuter Abstiegsgefahr, grüßen aktuell als Zweiter von der Tabellenspitze. Der Kader des BCF wird sich mit Ausnahme des diese Woche zurückgetretenen Michael Rauch (wir berichteten) nicht nennenswert von dem der Regensburg-Partie unterscheiden. „Verletzte kommen keine zurück“, bestätigt Günter Wernthaler auf Nachfrage. Wolfratshausens Interimscoach erwägt allenfalls „zwei oder drei Umstellungen“. Wernthalers Aufgabe bis zum Eintreffen des neuen Cheftrainers Marco Stier Mitte kommender Woche ist klar definiert: Er soll die Köpfe der verbliebenen, meist jungen Spieler freibekommen und im günstigsten Fall natürlich auch ein paar Zähler einheimsen.

Nur ein Team steigt heuer direkt aus der Bayernliga ab. Noch also ist Polen, respektive Farchet, nicht verloren. Seine Kicker seien mental gefestigt, versichert Coach Wernthaler, er spricht von einer „guten Trainingswoche“. Seine Mannen wüssten, worum es nunmehr gehe. Sie würden Hankofen einen „harten Fight“ bieten und versuchen, wenigstens einen Zähler mit nach Hause zu nehmen.

Auf Distanz

Das Reserveteam des BCF nimmt via seiner Facebook-Seite wie folgt Stellung zu den jüngsten Ereignissen in der Fußballsparte:

„Die Zweite Mannschaft distanziert sich klar von der Entscheidung des Vereins!

Wir sind ebenso geschockt wie ihr und bedauern den Abgang unserer Identifikationsfiguren!

Verdiente Spieler und die letzten Jungs aus der Region lässt man einfach nicht so ziehen...

Lech, du hast immer zu diesem Verein gestanden und auch zu uns ...

Wir Farcheter, die Spieler der Zweiten Mannschaft, danken euch und wünschen euch viel Glück...“

Text: Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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