FCI rutscht in den Tabellenkeller

Ismaning in Absturzgefahr

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Mijo Stijepic (r.) und der FCI taumeln in Richtung Tabellenkeller.

FC Ismaning - Nach einem guten Start ist der FC Ismaning im Tabellenkeller der Bayernliga angekommen. Gegen den FC Gundelfingen gab es die zweite Heimniederlage in Folge (1:2 (0:0)). Nach dem Kartenfestival von Rain mit dreimal Rot musste der FCI die Mannschaft umbauen – mit Folgen.

Auf der Doppelsechs fehlte Führungsspieler Alexander Buch schmerzlich. Sein Vertreter David Tomasevic hatte einige Unsicherheiten in der Defensive, war aber mehrfach gefährlich bei Standards. Nach vorne ging bei den Ismaningern in der ersten Halbzeit kaum etwas. Die Angriffe wurden zu ungenau gespielt und abgebrochen, sodass der FCI über Ansätze nicht hinaus kam. Nur Manuel Ring kam gefährlich zum Abschluss (7.).

Danach waren die Gäste, deren prominenter Trainer Francisco Copado verhindert war, bei vereinzelten Konterangriffen dem ersten Tor der Partie nahe. Die einzige richtig gute Möglichkeit einer schwachen ersten Hälfte hatten die Gäste in der 32. Minute. Oguz Yasar lief allein auf Torwart Preußer zu und verfehlte das lange Eck um wenige Zentimeter. Gundelfingen hatte mit viel Kampf dafür gesorgt, dass Ismaning nie ins Spiel kam.

In der 56. Minute hatte der FCI Glück, als Tomasevic eine Freistoßflanke ins leere Tor köpfte. Der herauslaufende Torwart kam zwei Schritte zu spät. Dieses Tor baute das Ismaninger Selbstbewusstsein richtig auf. Der FCI marschierte vehement nach vorne und brachte den Vorletzten immer mehr in Verlegenheit. Nach einer Vorlage von Auerweck zielte Mijo Stijepic mit seinem Volleyschuss einen halben Meter zu hoch (67.).

Das 2:0 schien nur eine Frage der Zeit zu sein, als die Gäste aus dem Nichts ein Tor machten. Philip Schmid traf bei seinem Schussversuch den Ball nicht richtig, doch gab die perfekte Vorlage für Manuel Müller, der kurz vor der Torlinie am langen Eck nur noch den Fuß hinhalten musste. Kurz darauf war Mario Laubmeier für die Gäste auf dem Weg zur Führung. Anton Siedlitzki klärte als letzter Mann sensationell, verletzte sich aber und musste raus.

Der Sturmjoker der Gäste bekam aber noch eine Chance und traf in der 85. Minute nach einem weiten Ball, bei dem die Abwehr des FCI schlecht aussah. Danach hatte Gundelfingen weitere Chancen, um den verdienten Sieg vorzeitig klar zu machen.  

FC Ismaning – FC Gundelfingen 1:2 (0:0)

FCI: Preußer – Siebald, Tomasevic, Ehret, Siedlitzki (77. Dankic) – Fischer, Killer – Ring (61. Auerweck), Arzberger (72. Vidovic) – Olwa-Luta, Stijepic.

Tore: 1:0 Tomasevic (56.), 1:1 Müller (72.), 1:2 Laubmeier (85.)

Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau)

Zuschauer: 220.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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