So könnte das Erfolgsrezept gegen Dachau lauten

Ismaning braucht mehr Cleverness bei Standards

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Zweikampf an der Spitze: Deisenhofen (weiß) und Ismaning (Tobias Killer) liefern sich ein enges Rennen.

Aus vier Zählern wurde einer, aber auch mit dem geschmolzenen Vorsprung behält der FC Ismaning seine breite Brust. Im Heimspiel gegen den ASV Dachau (Samstag, 14.30 Uhr) geht es für den Tabellenführer darum, den einen Punkte Vorsprung zum Verfolger FC Deisenhofen mindestens zu bewahren.

Ismaning – Die 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende in Gerolfing war für Trainer Xhevat Muriqi kein Beinbruch, weil die Leistung an sich stimmte und die Mannschaft sich bei ihren Chancen nur nicht belohnte. Ärgerlich war für ihn nur das zu billige Tor des Gegners bei einer Ecke: „Von einer erfahrenen Mannschaft erwarte ich mehr Cleverness bei den Standards.“

Auf der anderen Seite hält sich die Ismaninger Gefahr bei den eigenen Eckbällen in dieser Saison arg in Grenzen. Das ist schon etwas verwunderlich, weil die beiden Innenverteidiger Nils Ehret (30 Spiele, 1 Tor) und Daniel Steinacher (9 Spiele, 0 Tore) groß und sehr kopfballstark sind. „Da können wir uns noch verbessern“, sagt Trainer Xhevat Muriqi, „aber ohne Gegner kann das schwer trainiert werden.

Der nächste Kontrahent Dachau ist derzeit fünf Punkte von den Relegationsplätzen weg und dürfte unter normalen Umständen mit unten nichts mehr zu tun haben. Deshalb hofft Muriqi wieder auf mehr Fußball als zuletzt beim Gerolfinger Überlebenskampf: „Ich hoffe, dass mein Trainerkollege auch etwas Fußball spielen möchte.“ Die Wundertüte Dachau hat diese Saison schon alles gezeigt vom Grottenkick bis zum spielerisch hochklassigen Landesliga-Fußball.

Bei der Aufstellung haben die Ismaninger keine allzu großen Fragen zu lösen. Alexander Buch, das Ismaninger Pendant zu Bayern-Zweikämpfer Arturo Vidal, laboriert mindestens noch dieses Wochenende an seiner Zerrung. Der vergangene Woche privat verhinderte Mijo Stijepic kommt für Ivan Vidovic zurück in die Mannschaft.

Neben dem Platz sind die Planungen des Kaders für die kommende Saison weit voran geschritten. Xhevat Muriqi möchte den Stamm seines Kaders beisammen halten und ist guter Dinge, das bald erreicht zu haben. Beim FCI haben sich die meisten Kicker eh für zwei Jahre verpflichtet und auch durch die Bank die Qualität, auch in der Bayernliga Akzente setzen zu können.

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Beck, Ehret, Steinacher, Siedlitzki – Aladdinoglu, Fischer, Siebald, Killer – Stijepic, Auerweck.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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