Bei der Reserve des SSV Jahn Regensburg

FC Ismaning: Chancen top, Verwertung ein Flop

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Wieder an Bord: Korbinian Beck (l.). Der FC Ismaning will zurück zu der Form, die er beim 2:2 auswärts gegen den Tabellenführer aus Pullach auf dem Rasen zeigte.

FC Ismaning – Nach zwei großartigen Spielen zum Start in die Bayernliga wurde der Aufsteiger FC Ismaning nun doch eingebremst –  und nach unten durchgereicht. Deshalb ist das Spiel beim SSV Jahn Regensburg (Sonntag, 15 Uhr) nun auch ein Kellerduell mit richtungweisender Wirkung.

Die Regensburger rutschten mit zuletzt zwei Niederlagen in den Keller, während Ismaning nach dem Derbysieg in Unterföhring und zwei Remis zuletzt dreimal als Verlierer den Platz verließ. Hinzu kommt, dass der offensiv eigentlich prächtig besetzte FCI in den vergangenen vier Spielen nur ein einziges mageres Tor zustande brachte.

„Sportlich ist unsere Situation zu erklären“, sagt der Ismaninger Trainer Xhevat Muriqi. Bis auf die Heimniederlage zuletzt gegen Gundelfingen habe seine Mannschaft ordentliche Leistungen gebracht. „Von sechs Spielen waren viereinhalb gut, nur haben wir eben nicht die Tore gemacht“, bilanziert Trainer Muriqi.

Sorgen müsse sich der Club aber eigentlich erst machen, wenn die hochkarätigen Tormöglichkeiten nicht mehr aufkommen. Das Team habe selbst in dem schlechten Spiel zuletzt genug Chancen gehabt, um die Niederlage abzuwenden.

Der FC Ismaning war schon immer ein besonderer Verein mit einem lebhaften Umfeld. Deshalb wuchsen nach dem Sieg in Unterföhring und einem begeisternden 2:2 gegen den aktuellen Tabellenführer Pullach die Hoffnungen in den Himmel. Im Umfeld träumten die Ersten schon davon, dass der FC Ismaning unter den besten drei Mannschaften der Liga mitspielt. Trainer Muriqi hat jedoch die Ruhe bewahrt: „Unser Ziel war immer das gleiche: Wir wollen den Klassenerhalt schaffen.“

Im Duell 17. gegen 14. ist beim FCI weiterhin die Abwehr die Achillesferse, nachdem zuletzt drei von vier Stammkräften der Viererkette fehlten. Weiterhin gilt dies für den noch ein Spiel wegen Rot gesperrten Daniel Steinacher sowie für den langzeitverletzten Tobias Grill. Nun gibt es aber auch Probleme mit den ersten Vertretern der beiden. Linksverteidiger Anton Siedlitzki steht am Sonntag nicht zur Verfügung, und Innenverteidiger David Tomasevic wackelt mit Adduktoren-Problemen.

Den Sorgen steht zumindest eine gute Nachricht gegenüber: die bevorstehende Rückkehr von Korbinian Beck. Offensiv hat Trainer Muriqi im Vergleich zur Abwehr eine größere Auswahl, sollte Kapitän Maximilian Siebald wieder nach vorne versetzt werden. Nach einem nicht wirklich überzeugenden Debüt von Neuzugang Malcom Olwa-Luta wittert Konterstürmer Alexander Auerweck nun wieder seine Chance auf einen Platz in der Startelf. In Regensburg rechnet der Trainer daher wieder mit mehr Räumen im Angriff.

 Voraussichtliche Aufstellung:

Preußer – Beck, Ehret, Tomasevic, Andreu (Dankic, Joszt) – Fischer, Killer – Siebald, Ring (Arzberger) – Stijepic, Auerweck (Olwa-Luta).

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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