Nach Pokal-Niederlage die Revanche?

Muriqi: "Haben null Stress und null Druck"

Wird hin- und wieder mal auf die gegnerische Trainer

FC Ismaning - Eine halbe Woche nach dem großen Derbycoup von Unterföhring steht für den FC Ismaning beim Bayernliga-Neustart der nächste Kracher bevor. Mit der Rückkehr von Ex-Trainer Frank Schmöller und dem Gastspiel des SV Pullach (heute, 18.30 Uhr) hat der Aufsteiger ein ganz spezielles Spiel vor

Just an dem Abend des Gastspiels von Pep Guardiola mit Manchester City fünf Kilometer westlich des Ismaninger Stadions beim FC Bayern kommt Frank Schmöller zurück. Von Juli 2009 bis Januar 2013 war Schmöller Trainer des FC Ismaning und setzte Meilensteine mit der Meisterschaft in der Bayernliga und dem Aufstieg in die Regionalliga.

In jenen 127 Ligaspielen von Schmöller auf der Bank war der heutige Trainer Xhevat Muriqi der Assistent. Er erinnert sich noch an eine tolle Zeit und erklärt, dass die beiden noch heute gut befreundet sind. „Aber dieses Spiel ist etwas anderes, als wenn wir einen Kaffee trinken gehen“, sagt Muriqi. Zur Not würde er seinem ehemaligen Cheftrainer auch den Weg zur Gäste-Trainerbank weisen, sagt Muriqi lachend: „Ich schaue mal, wo er hingeht. Setzt er sich dann auf meinen Platz, jage ich ihn schon weiter.“

Sportlich ist der SV Pullach eine spezielle Aufgabe, weil der Vorjahreszweite nach dem Aufstieg des VfR Garching als die stärkste Mannschaft der Liga gilt. Muriqi freut sich auf die Qualität des Kontrahenten: „Spielerisch ist das sicher das Beste, was die Bayernliga zu bieten hat. Deshalb würde ich mir als neutraler Zuschauer dieses Spiel nicht entgehen lassen.“

Die Ismaninger zeigten mit ihrem beeindruckenden Auftritt bei dem hoch verdienten 2:1-Erfolg in Unterföhring, dass auch ihr spielerisches Potenzial wohl zum oberen Ligadrittel zu zählen ist. Der Trainer der Heimmannschaft schiebt die ganze Favoritenbürde seinen Gästen zu: „Wir haben erst recht nach dem Sieg in Unterföhring null Stress und null Druck.“

Allerdings können die Ismaninger diesmal nicht die Siegermannschaft vom Auftaktspiel ins Rennen schicken. Der in Unterföhring nach 28 Minuten ausgewechselte Korbinian Beck hat einen Muskelfaserriss erlitten und wird von Adrian Joszt ersetzt. In vorderster Front empfahl sich Manuel Ring mit einem Jokertor beim ersten Ballkontakt für mehr und der zuletzt gar nicht eingewechselte Alexander Auerweck ist angesichts von mehr Kontermöglichkeiten auch eine Option in den Planspielen von Xhevat Muriqi. Der Ismaninger Trainer deutet an, dass er tendenziell er nicht wechseln wird: „Eigentlich gibt es keinen Grund, Spieler aus der letzten Startelf diesmal draußen zu lassen.“ Eine Restchance Bauchgefühl lässt sich Muriqi offen. Das hat er sich bei Frank Schmöller abgeschaut.

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Joszt, Ehret, Steinacher, Grill – Buch, Fischer – Siebald, Killer – Stijepic, Arzberger (Auerweck).

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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