Muriqi: "Keine Nervosität, eher Spannung"

Ismaning will sich in Landshut den Matchball erspielen

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Sorgen in der Doppelsechs: Samed Aladdinoglu (blau) ist angeschlagen.

FC Ismaning - Im Gleichschritt zittern sich der FCI und Deisenhofen der Meisterentscheidung in der Landesliga entgegen. Nach wackligen Heimsiegen haben beide nun schwere Auswärtsaufgaben vor der Brust. Ismaning könnte im Idealfall mit einem Dreier in Landshut sich einen Meister-Matchball erspielen.

Der FCI liegt einen Punkt vor Deisenhofen, weshalb am drittletzten Spieltag rechnerisch keine Entscheidung fallen kann. Gewinnt Ismaning sein um 15 Uhr in Landshut beginnendes Match, könnte es ab 17 Uhr im 40 Kilometer westlich gelegenen Freising eine Vorentscheidung geben. Der Zweite Deisenhofen tritt auswärts beim Vierten an, der für gewöhnlich sehr heimstark ist. „In Freising war auch unser einziges Spiel, wo wir neunzig Minuten lang keine Chance hatten“, sagt Ismanings Trainer Xhevat Muriqi. Im Idealfall winken also vier Punkte Vorsprung zwei Spieltage vor Schluss.

Vor der Begegnung in Landshut sorgen sich die Ismaninger etwas um ihre Doppelsechs, die zuletzt ein großes Argument war für die wenigen Torabschlüsse des Gegners. Dort muss weiterhin der verletzte Alexander Buch passen und nun steht auch hinter dem angeschlagenen Samed Aladdinoglu ein dickes Fragezeichen. Über seinen Einsatz fällt die endgültige Entscheidung erst beim Aufwärmen in Landshut. Die ehemaligen Drittligaspieler Bastian Fischer (Bayern) und Tobias Killer (Unterhaching) könnten die Not-Doppelsechs bilden. Für die linke Außenbahn in der Offensive stünden dann mit Patrick Demiri, Ivan Vidovic und Niklas Karlin gleich drei Kandidaten auf Augenhöhe parat.

Muriqi sah am vergangenen Wochenende in Hallbergmoos, wie Landshut den Dritten immer wieder mit schnellem Umschaltspiel Schwierigkeiten machte. Deshalb ist die Sondervorgabe für Landshut der direkte Abschluss. Wenn die Spieler des FCI aus 20 Metern den Abschluss suchen, besteht weniger Gefahr für einen Konter. In der zweiten Halbzeit gegen Dachau ärgerte sich der Ismaninger Trainer, dass seine Mannschaft am gegnerischen Strafraum immer wieder die spielerische Lösung suchte und sich in die Gefahr eines Konters begab.

Xhevat Muriqi möchte nicht von einer Ausnahmesituation sprechen: „Es ist derzeit keine Nervosität, eher Spannung.“ Drei Spiele vor dem Saisonende gebe es auch keine leichten und schweren Gegner mehr. Der FCI müsse nur an sich glauben. So wie in der Vorwoche beim Siegtor in der 92. Minute.

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Beck, Ehret, Steinacher, Siedlitzki – Aladdinoglu (Demiri), Fischer – Siebald, Killer – Stijepic, Auerweck.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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