Ismaning zeigt Stier die Hörner

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Marco Stier

Auch im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Marco Stier blieb der BCF Wolfratshausen ohne Punkt. Dabei hatte der Tabellenletzte am Samstag bei Aufsteiger FC Ismaning nach einer Stunde noch mit 3:1 geführt.

Dann jedoch „war Feierabend“, wie der 32-jährige BCF-Coach erneut die konditionelle Verfassung seines Teams anprangerte. Gilbert Diep (8.) und Jona Lehr (17.) hatten den Gästen eine 2:0-Führung beschert, David Tomasevic konnte noch vor dem Seitenwechsel verkürzen (40.). Nachdem jedoch Sandro Wolfinger den alten Abstand wiederhergestellt hatte (56.), schossen Maximilian Siebald per Strafstoß (66.), Malcolm Olwa-Luta (70.) und Mijo Stijepic (78.) noch einen 4:3-Sieg für den FCI heraus. Bis zur Winterpause wünscht sich Stier „vier Siege“, um noch mit Hoffnungen auf den Klassenverbleib in das Jahr 2017 gehen zu können.

„Positive Ansätze“ hatte der Ex-Profi schon in Ismaning erkannt, seine Mannschaft sei „intakt und hält zusammen“, ihm selbst bereite seine Aufgabe trotz des Fehlstarts „viel Spaß“. Xhevat Muriqis Ismaninger dagegen waren dank der Energieleistung in der letzten halben Stunde zum fünften Mal in Folge ungeschlagen geblieben und feierten den zweiten Heimsieg binnen einer Woche.

Im Gegensatz zur 6:1-Gala gegen den TSV Kottern vor Wochenfrist beklagte der 42-jährige FCI-Coach am Samstag aber einen „stressigen Nachmittag“. Es bestehe „Redebedarf“ wegen der „zwei billigen Gegentore“ vor dem Seitenwechsel. Obwohl er sich „ein bisschen mehr Konstanz“ wünschte, war der Ismaninger Trainer „froh, die schwierige Phase überwunden“ zu haben. Mit den zehn Toren in den jüngsten zwei Partien aber sei kein Knoten geplatzt, berichtigte Muriqi lächelnd, „es gab nie einen Knoten“.

Quelle: fussball-vorort.de

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