Erst Kottern, dann Wolfratshausen

FC Ismaning: Zwei Heimspiele in Serie als Chance nutzen

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FC Ismaning - Auf seiner Wellentour durch die Bayernliga Süd ist der FC Ismaning wieder auf dem Weg der Besserung. Nach einem Riesenstart und dann doch bezahltem Lehrgeld hat der Klub zuletzt bei fünf Punkten dreimal nicht verloren.

Und nun stehen mit dem TSV Kottern (Samstag, 14.30 Uhr) und dem BCF Wolfratshausen am kommenden Wochenende zwei Heimspiele in Serie auf dem Spielplan. Trainer Xhevat Muriqi weiß, dass die beiden Partien eine gute Chance bieten, sich wieder etwas von den Relegationsplätzen im Tabellenkeller abzusetzen. Kottern dürfte aber wieder eine der Partien sein, die den Ismaningern so gar nicht schmecken. Der Gegner wird sich zurückziehen und auf Konter in Verbindung mit der einen oder anderen Standardsituation lauern.

„Kottern wird mehr als schwierig“, prognostiziert der Ismaninger Trainer. Muriqi hat sein Team unter der Woche bei der Vorbereitung des Heimspiels auch schon darauf vorbereitet, dass die Angreifer diesmal wohl wenige Torchancen bekommen werden. In den vergangenen Partien war der Abschluss aber ein Problem des FCI, der in der noch jungen Saison zu viele Torszenen braucht, um Zählbares zu erreichen. Nachdem Ismaning in den jüngsten Spielen die Effektivität bei Standardsitutionen verbesserte, braucht es für einen ruhigeren Saisonverlauf in der Bayernliga nun auch Steigerungen bei den Torabschlüssen aus dem Spiel heraus.

Für Torgefahr steht bei den Ismaningern Kapitän Maximilian Siebald, dessen Zeit als Außenverteidiger nun ein Ende haben soll. Während der auf drei Spiele festgesetzten Rotsperre von Daniel Steinacher wird der FCI andere Lösungen für die Viererkette nutzen. Zugang David Tomasevic hat nach zuletzt ordentlichen Leistungen nun weitere 180 Ligaminuten lang die Gelegenheit, Werbung in eigener Sache zu machen. Für den zuletzt Linksaußen verteidigenden Steinacher kommt gegen Kottern der Routinier Anton Siedlitzki ins Team. Er hat nach ein paar Verletzungsproblemen die gesamte Woche voll trainieren können. Bei der wichtigen Frage nach dem zentralen Stürmer hat Malcom Olwa-Luta derzeit gegenüber dem Konterräume benötigenden Alexander Auerweck einen kleinen Vorsprung.

Xhevat Muriqi bittet die Ismaninger Fans aber noch um etwas Geduld, weil der von Sperren und Verletzungen beeinträchtigte Kader sich nun erst wieder finden muss. „Wir brauchen wahrscheinlich noch zwei bis drei Spiele, um das Topniveau der Spiele zum Saisonstart zu erreichen.“  

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Beck, Ehret. Tomasevic, Siedlitzki – Fischer, Killer – Siebald, Ring – Stijepic, Olwa-Luta.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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