Ismaning gegen Kirchanschöring mit Defensivproblemen

Ismanings Schuh drückt auf den Außenbahnen

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Rückkehr nach Ismaning? Malcom Olwa Luta (l.; in der Vorsaison in Heimstetten) trainiert zumindest seit einigen Tagen wieder beim FCI mit – es gibt Freigabeprobleme.

FC Ismaning – Das Internet ist gerne einmal schneller als die Realität. So wurde dort die Rückkehr von Malcom Olwa-Luta zum FC Ismaning als perfekt gemeldet.

Trainer Xhevat Muriqi bestreitet aber, dass alles klar ist. Hinter dem Transfer stehen noch Fragezeichen. Ein Einsatz am Samstag (14.30 Uhr) gegen den SV Kirchanschöring ist unwahrscheinlich.</p>

<p>Seit Sommer 2012 ist der 21 Jahre junge Angreifer sechsmal gewechselt. Sein Weg führte von der Jugend des FC Bayern über die SpVgg Unterhaching II, den FC Ismaning, den SV Heim–stetten und Rot-Weiß Essen zurück nach Heimstetten. Von dort wurde im Sommer der nächste Wechsel vermeldet zum TSV 1860 Rosenheim. Bei dem Regionalliga-Aufsteiger absolvierte der Stürmer die Vorbereitung auch dank einer Gastspielgenehmigung, aber dann gab es Probleme mit der endgültigen Freigabe.</p>

<p>Genau deshalb befindet sich Malcom Olwa-Luta seit einigen Tagen wieder im Training beim FC Ismaning. Der würde den Spieler auch gerne verpflichten. Der beidfüßige Angreifer möchte wieder im Großraum München spielen, hat aber noch keine Freigabe. Xhevat Muriqi witzelt über die Hängepartie, „dass es wie bei einer schwangeren Frau im neunten Monat jeden Tag so weit sein kann. Allerdings weiß die Schwangere, dass irgendwann das Baby kommt.“ Der im Sturm schon sehr gut besetzte FC Ismaning kann es sich leisten, in dem Fall abzuwarten. Der Ball liegt nun beim Liganachbarn SV Heimstetten.</p>

<p>Mit Blick auf das Heimspiel gegen Kirchanschöring drückt der Schuh derzeit eher auf den Außenbahnen in der Viererkette. Korbinian Beck (rechts) muss bei seinem Comeback-Kampf aus Sicherheitsgründen noch etwas gebremst werden und Tobias Grill (links) fehlt mit einer Adduktorenverletzung voraussichtlich drei Monate. Für ihn kommt nun Routinier Anton Siedlitzki zurück in das Team. Hinten darf nun nicht mehr viel passieren.</p>

<p>Offensiv hat Muriqi schon jetzt schwere Entscheidungen zu treffen. Manuel Ring gibt richtig Gas im Training und drängt darauf, mehr als der erste Einwechselspieler zu sein. „Er hätte es verdient, von Anfang an zu spielen“, sagt sein Trainer. Allerdings haben Tobias Killer und Gerrit Arzberger zuletzt mit ihren Leistungen überzeugt und bieten wenig Angriffsfläche für eine Auswechslung. Und der etatmäßig auf der rechten Außenbahn wirbelnde Maximilian Siebald ist aktuell noch als stürmender Rechtsverteidiger geparkt. Auf den offensiven Außenbahnen steuert Muriqi auf ein Luxusproblem zu – mit oder ohne Malcom Olwa-Luta.  nb</p>

<p>Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Siebald, Ehret, Steinacher, Siedlitzki – Buch, Fischer – Arzberger, Killer – Stijepic, Auerweck.</p>

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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