Gute erste Halbzeit reicht nicht für Kalichman-Elf

Eching verkauft sich in Deisenhofen lange Zeit teuer

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Eine gute erste Halbzeit reichte diesmal nicht für Eching.

TSV Eching – Die letzte Niederlage vor der Winterpause war wieder eine normale. Der TSV Eching verkaufte sich beim 1:3 (1:1) in Deisenhofen lange Zeit teuer, wurde aber zusätzlich bestraft durch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen. Damit überwintern die Zebras als Vorletzter der Landesliga.

Nach der 1:6-Klatsche gegen den ASV Dachau mussten die Echinger eine Reaktion zeigen und taten das mit einer durchaus ansprechenden ersten Halbzeit. Deisenhofen machte das Spiel, hatte aber nur wenige torgefährliche Szenen. Der Vorjahreszweite ging aber dennoch mit einem Freistoß in Führung (29.). Ein Rückstand hatte in der bisherigen Saison meist zur Folge, dass die Echinger aus dem Konzept kamen und dann weitere Gegentore zuließen. In Deisenhofen war das anders: Der Underdog wagte sich zaghaft aus der Deckung heraus und kam nach zwei Angriffsansätzen mit der ersten richtigen Chance zum Ausgleich. Philipp Schuler eroberte den Ball, zog in den Strafraum und traf aus spitzem Winkel mit Maßarbeit ins lange Eck. Glücklich, aber nicht unverdient, war das Remis dann zur Pause.

In der zweiten Hälfte gab’s aber Einbahnstraßenfußball in Richtung Echinger Tor. Die Gäste hatten jede Menge zu tun und bekamen kaum noch Entlastung. Die Hausherren drängten auf die Führung, hatten nun auch einige gute Torszenen und erzwangen letztlich das Glück. Beim 2:1 für den FCD hatten die Echinger zuvor zwei bis drei Mal die Gelegenheit, die Situation zu klären. Und mit einem Sonntagsschuss war dann die Entscheidung gefallen.

Deisenhofen hatte sich den Sieg gegen einen TSV verdient, dessen Mittel an diesem Tag nicht reichten, um zumindest zu einem Teilerfolg zu kommen. Drei Minuten vor dem 2:1 hatten die Deisenhofener bereits einmal den Pfosten getroffen und eröffneten dann die finale Drangphase, die den verdienten 3:1-Sieg brachte.

Doppelt bitter wurde die Niederlage dann aber erst durch die Ergebnisse der anderen Landesliga-Partien. Freilassing schob Eching mit einem 4:0 gegen Geretsried auf den vorletzten Platz, und dort beträgt der Vorsprung auf den Letzten TSV Vilsbiburg auch nur noch drei Zähler. Nicht zuletzt wegen des SEF-Siegs in Dachau ist der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf fünf Zähler angewachsen.

„Unser erstes Spiel nach der Winterpause ist dann gleich ein Endspiel“, sagte Echings Trainer Willi Kalichman. Dann muss der TSV zu Hause gegen Vilsbiburg punkten, um als Minimalziel zu erreichen, nicht Tabellenletzter zu werden, um den direkten Abstieg zu vermeiden. Für eine Aufholjagd zum rettenden Ufer ohne Relegation bräuchte es in dem richtungsweisenden Match einen Sieg.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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