Bobenstetter: "Einfach zu stark"

Kleine Bayern sind für Buchbach eine Nummer zu groß

+
Zweikampf um den Ball: Buchbachs Aleks Petrovic im Duell mit Bayern-Spieler Erdal Öztürk.

TSV Buchbach - Der TSV Buchbach hat am Montag das Nachholspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern 1:3 verloren.

„Die Bayern waren einfach zu stark, aber wir haben ihnen das erste Tor selber aufgelegt und haben dann den Ausgleich bei einer Top-Chance verpasst“, analysierte Trainer Anton Bobenstetter die Niederlage. Sein Assistent Walter Werner meinte: „Das Fleisch war willig, aber die Beine waren schwer.“

Im vierten Spiel binnen zehn Tagen kamen die Rot-Weißen gegen einen spielstarken Gegner schwer in die Gänge. Die Bayern kombinierten phasenweise nach Belieben, wobei die meisten Angriffe verpufften. Die Buchbacher agierten meist zu zögerlich, hatten es aber auch gegen die taktisch disziplinierten Bayern, die in der Rückwärtsbewegung die Dreier- zur Fünferkette machten, schwer. Die erste Gelegenheit hatten dennoch die Hausherren, als ein Kopfball von Thomas Leberfinger nach Freistoß von Maxi Drum über die Latte ging (18.).

Vermutlich wäre die erste Hälfte ohne Treffer zu Ende gegangen, hätten sich die Buchbacher nicht einen kapitalen Schnitzer geleistet. Kalle Lappe steckte nach dem Fauxpas von Andreas Markmüller auf Milos Pantovic durch, der Maxi Weber aus 14 Metern verlud (23.).

Die Bayern hatten in der Folge einige Halbchancen, auf Buchbacher Seite setzte Lukas Dotzler seinen Schuss nach einem abgewehrten Freistoß zu hoch an (34.).

Der FCB kam druckvoll aus der Kabine, drängte auf die Entscheidung. Und wieder war es Pantovic, der nach Hereingabe von Marco Hingerl fast getroffen hätte (52.). In der 56. Minute dann die bis dato größte Chance der Hausherren, als Gordon Büch in den Rücken der Abwehr spielte und Aleks Petrovic den Ball mit dem linken Fuß über den Kasten setzte. „Den hätten wir machen müssen“, befand Bobenstetter.

Buchbach riskierte in der Folge etwas mehr und wurde prompt bestraft: Hingerl tanzte nach einem Konter seinen Gegenspieler aus und gab Weber mit einem platzierten Schuss ins lange Eck aus zwölf Metern das Nachsehen (65.). Mit dem Mut der Verzweiflung rannten die Rot-Weißen nun an. Die Bayern-Defensive vor Bundesliga-Keeper Tom Starke stand aber meist sicher. Bis zur 76. Minute, als Patrick Walleth einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum brachte und Petrovic zum Anschlusstreffer einköpfte.

Die Hoffnung der TSV-Fans währte jedoch nicht allzu lange, denn in der 81. Minute war es der eingewechselte Raphael Obermair, der nach Traumpass aus dem Mittelfeld den Deckel draufmachte: Zunächst scheiterte der Ex-Rosenheimer noch an Weber, der den Ball aber nicht festhalten konnte. So musste Obermair die Kugel nur noch ins verwaiste Tor schieben. „Gegen Bayern kann man verlieren, wichtig wird es nächsten Samstag in Schweinfurt. Da holen wir wieder was, davon bin überzeugt“, sagte Petrovic mit Blick auf die kommende Partie.

Statistik:

Buchbach: Weber, Walleth, Leberfinger, Drum, Motz (56. Mayer), Brucia, Markmüller (73. Shalaj), Löffler, Büch, Petrovic, Dotzler (46. Breu).

Bayern: Starke, Bösel, Feldhahn, Fesser, Öztürk, Dorsch, Pohl, Puchegger, Pantovic (83. Scholl), Lappe (86. Benko), Hingerl (77. Obermair).

Tore: 0:1  (23.) Pantovic, 0:2 (65.) Hingerl, 1:2 (76.) Petrovic, 1:3 (81.) Obermair.

Schiedsrichter: Stefan Treiber (Zell-Bruck).

Zuschauer: 1630.

Quelle: fussball-vorort.de

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Eching verkauft sich in Deisenhofen lange Zeit teuer
Eching verkauft sich in Deisenhofen lange Zeit teuer
Dreier gegen Hertha: Madars Treffer erlöst Fürstenfeldbruck
Dreier gegen Hertha: Madars Treffer erlöst Fürstenfeldbruck
Haching gewinnt Topspiel: "Den Moment genießen"
Haching gewinnt Topspiel: "Den Moment genießen"
Job gekündigt: Strobl setzt für 1860 alles auf eine Karte
Job gekündigt: Strobl setzt für 1860 alles auf eine Karte

Kommentare