Niederlage gegen Schalding ist verdaut

Kroneck: "Müssen an unsere Leistungsgrenze gehen"

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Daniel Majdancevic und Kollegen bekommen es mit einem spielstarken Gegner zu tun.

TSV 1860 Rosenheim - Am zwölften Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Freitag, den 23.09.16, um 19 Uhr, den 1. FC Schweinfurt 05 zu Gast im heimischen Jahnstadion.

Die Gäste aus Unterfranken belegen nach der äußerst unglücklichen 1:2 Heimniederlage gegen 1860 München II aus der Vorwoche mit 17 Punkten den sechsten Tabellenplatz. Bei den Ambitionen des Teams von Trainer Gerd Klaus ist diese Platzierung eigentlich zu wenig. Die Mannen um Kapitän Kevin Fery wollen eigentlich ganz vorne mitspielen, wenn möglich, sogar ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden.

Jedoch nach der Niederlage gegen 60 München beträgt der Rückstand auf den zweiten Platz bereits sechs Zähler, der Spitzenreiter aus Unterhaching ist dann nochmal ein ganzes Stück weiter entfernt. Da müssen die Schweinfurter schon eine kleine Serie hinlegen, um im Kampf um die vordersten Tabellenregionen nochmal eingreifen zu können. Am Besten wollen die „Schnüdel“, wie der Gast aus Schweinfurt auch genannt wird, damit schon in Rosenheim beginnen. Und genau da überschneiden sich die Zielsetzungen beider Kontrahenten in der Partie vom zwölften Spieltag.

Auch die Heimelf ist bestrebt, nach der deutlichen 0:3 Niederlage aus der Begegnung acht Tage zuvor gegen Schalding-Heining wieder etwas gutzumachen. An diesem verregneten Tag in Passau war der Gegner einfach einen Tick „geiler“ auf Sieg gepolt, sodass man zwar verdient, aber doch das ein oder andere Tor zu hoch verloren hatte.

Trainer Klaus Seidel und der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck haben noch während der Rückfahrt aus Niederbayern die Partie mit Ihren Jungs analysiert und auch sofort abgehackt. In dieser qualitativ hochwertigen Liga werden halt kleine Nachlässigkeiten und Unkonzentrierten in der Regel sofort bestraft. Da haben die Rosenheimer halt weiter dazugelernt – einfach Mund abputzen und weitermachen.

„Die Niederlage aus dem Spiel gegen Schalding-Heining ist verdaut, der Fokus ist nun ganz auf die Begegnung gegen Schweinfurt ausgerichtet. Wir können gegen diesen enorm starken Gegner nur bestehen, wenn wir wieder zu 100% an unsere Leistungsgrenzen gehen“, so Hansjörg Kroneck. „Spielerisch werden wir nicht auf Augenhöhe agieren können, daher müssen wir wieder auf unsere bisher schon bewährten Tugenden Leidenschaft, Kampf und Einsatz zurückgreifen. Gelingt uns dies, sind wir nicht chancenlos“, so der sportliche Leiter weiter.

Mit aktuell 13 Punkten aus den gespielten elf Runden und Tabellenplatz 13 liegt der Liganeuling von Inn immer noch im Soll. Jedoch wären weitere Punkte aus der Partie gegen Schweinfurt sicherlich nicht von Nachteil, da der Vorsprung auf die gefährdeten Plätze auf nur noch zwei Zähler zusammengeschrumpft ist. Dass ein positives Resultat gegen den doch deutlichen Favoriten aus Unterfranken aber nicht utopisch ist, zeigten die bisherigen Begegnungen der Saison. In fast allen Spielen, auch welche mit negativen Ergebnis, war man gut im Spiel und hätte durchaus sogar noch mehr Punkte einfahren können.

Zum Kader von 1860 Rosenheim wird auch wieder Danijel Majdancevic gehören, der zuletzt zur Futsal Nationalmannschaft abgestellt werden musste. In Passau wurde er von Josip Tomic ersetzt, der dort eine bemerkenswerte Leistung abrufen konnte. Ansonsten fehlen weiterhin Johannes Zottl (Kreuzband), Mario Stockenreiter und Andreas Maurer (Aufbautraining).

Ein spannendes Spiel ist somit sichergestellt. In der Konstellation „David gegen Goliath“ konnten die Seidel-Schützlinge in der Vergangenheit doch schon die ein oder andere Überraschung erzielen. Vielleicht gelingt es ihnen auch dieses mal.

Quelle: fussball-vorort.de

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