Schmöller-Elf will Vorrunde ungeschlagen beenden

Die letzte Hürde für den SV Pullach

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Noch ein Spiel gilt es für den SV Pullach und seinen Torhüter Michael Hofmann zu überstehen. Dann wären die Raben die gesamte Vorrunde ohne Niederlage geblieben.

SV Pullach - Eine Saisonhälfte ohne Niederlage: Bayernliga-Spitzenreiter SV Pullach muss nur noch die Hürde am Samstag (16 Uhr) bei der SpVgg Hankofen-Hailing nehmen, um dieses Kunststück perfekt zu machen.

Frank Schmöller weiß, wie schwer es wird, auch im 17. Saisonspiel zu punkten: „Wir wollen in der Vorrunde ungeschlagen bleiben. Aber dazu brauchen wir eine Top-Leistung.“ Auf wirklich starke Auftritte wartete der Raben-Coach in den jüngsten Partien gegen die Abstiegskandidaten FC Gundelfingen (0:0) und SSV Jahn Regensburg II (2:2) ja vergebens. „Nach dem Gundelfingen-Spiel haben wir es gegen Regensburg schon besser etwas gemacht, teilweise gut gespielt uns auch wieder mehr Chancen erarbeitet“, sah Schmöller zwar einen kleinen Aufwärtstrend, doch von echter Zielstrebigkeit sieht er seine Mannschaft im Moment ein gutes Stück entfernt: „Wir müssen wieder effektiver werden. Der letzte Pass, die letzte Umschaltbewegung passt nicht, wir suchen immer die elegante Lösung statt auch einfach mal draufzuhauen.“

Nach dem Regensburg-Spiel hatte Schmöller von „Selbstzufriedenheit“ gesprochen, vor dem anstehenden Gang nach Niederbayern präzisierte er: „Dass wir als Mannschaft denken, wir sind so gut, wir wissen alles besser: Diese Gefahr besteht, und es ist meine Aufgabe, dem entgegenzuwirken.“ Erst recht, wenn es gegen Kellerkinder wie Hankofen-Hailing geht. Denn da tut sich der Spitzenreiter wesentlich schwerer als gegen die Kontrahenten aus dem oberen Tabellenbereich, die er fast alle bezwingen konnte. Vielleicht sollte Schöller die Tabelle vom achten Spieltag an die Kabinenwand heften: Da waren die Niederbayern noch ungeschlagen und erster Verfolger seiner Mannschaft. Mittlerweile warten sie aber seit zehn Partien auf einen Sieg. Nicht nur deshalb geht Schmöller von einem sehr forschen Gegner aus, denn: „Jeder will uns zurzeit schlagen.“ Doch auch er möchte sich nicht bloß mit einer Fortsetzung der Serie zufrieden geben: „Unentschieden helfen nicht viel weiter. Sechs Punkte Vorsprung auf den Zweiten Pipinsried, das sind zwei Spiele. Und unser Programm bis zur Winterpause ist nicht ganz ohne.“

Gerne würde der Coach mit einer gewissen Rotation einen neuen Reiz setzen: „Mir hat der eine oder andere etablierte Spieler in den vergangenen Wochen nicht gut gefallen.“ Doch die Möglichkeiten sind begrenzt: Bernd Häfele schmerzt die Ferse wieder, Martin Bauer kann nach seiner gegen Regensburg erlittenen Hüftprellung ebenfalls nicht auflaufen.

SV Pullach: Hofmann - Purschke, Leugner, Benede, Beierkuhnlein, Hutterer, Dinkelbach, Meyer, Sulmer, Roth, Ngu’Ewodo

Quelle: fussball-vorort.de

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