Heimstetten träumt weiter von der Regionalliga

Matejka: "Es ist noch nicht vorbei"

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Manager Michael Matejka beklagt die mangelnde Konstanz seiner Heimstettner.

SV Heimstetten - Konstanz, das ist es, was dem SV Heimstetten gefehlt hat in dieser Saison. Glänzend gestartet, dann abgestürzt, eine starke Rückrunde gespielt, jetzt aber, da man dem Ziel, die Aufstiegsrelegation zu erreichen, so nahe schien, eine unglückliche Niederlage gegen Sonthofen.

„Wenn es immer nur rauf und runter geht wie bei uns, kannst du am Ende nicht ganz vorne stehen“, unkt Manager Michael Matejka. Weiß aber auch: „Es ist noch nicht vorbei.“

Vor allem dann nicht, wenn Heimstetten am Samstag (14 Uhr) 1860 Rosenheim schlägt, auch einer der Mitbewerber um den Relegationsplatz. Der liegt momentan einen Zähler vor den Gastgebern. Und beide lauern sie auf einen Ausrutscher von Sonthofen, der so unwahrscheinlich nicht ist: Die Allgäuer müssen zum SV Pullach, der zumindest Meister werden will, wenn er schon nicht aufsteigen darf. Und sollte Sonthofen Federn lassen, der Sieger der Partie Heimstetten gegen Rosenheim wäre plötzlich wieder in der Pole-Position. Heißt aber auch noch nichts: „Wir werden wohl drei Siege brauchen“, fürchtet Heimstettens Trainer Heiko Baumgärtner.

Verlieren also verboten, das Duell mit 1860 könnte zur Nervenschlacht werden. Nur gut, dass auch die Rosenheimer am letzten Wochenende nicht den souveränsten Eindruck hinterlassen haben. Nur ein 1:1 beim Tabellenvorletzten Bogen. Und das fast eine Halbzeit lang in Überzahl, am Ende sogar mit viel Glück. Trotzdem, seit das frühere Löwen-Talent Klaus Seidel im Winter die Mannschaft übernommen hat, wurden 20 von 27 möglichen Punkten geholt. Plötzlich sieht man plötzlich wieder die Chance, nach zwei Jahren Bayernliga in die Regionalliga zurückzukehren. Matejka versucht derweil, den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen: „Saisonziel war ein Platz unter den ersten Fünf, wir sind also voll im Soll.“

Die Amateurfußballseite erscheint jeden Mittwoch. Autor ist Reinhard Hübner, erreichbar unter komsport@t-online.de.

Quelle: fussball-vorort.de

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