Torhüter zurück bei SpVgg Unterhaching

Müller ist bereit für den Konkurrenzkampf

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Von der Ersatzbank ins erste Glied: Korbinian Müller kehrt von den Stuttgarter Kickers zurück nach Unterhaching und möchte dort die Nummer eins werden.

SpVgg Unterhaching - Nach einem zweijährigen Gastspiel bei den Stuttgarter Kickers kehrt Korbinian Müller zurück zur SpVgg Unterhaching.

Der beim Lenggrieser SC ausgebildete Jachenauer hatte bereits von 2005 bis 2014 bei den Münchner Vorstädtern das Tor gehütet, absolvierte in dieser Zeit zahlreiche Einsätze in der ersten und zweiten Mannschaft und wechselte schließlich in die 3. Liga zu den Stuttgartern.

In seiner ersten Saison war Müller Stammtorhüter bei den „Blauen“, wobei mit dem vierten Platz der Abschlusstabelle nur ganz knapp der Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst wurde. Im darauf folgenden Spieljahr saß der 25-Jährige jedoch häufiger auf der Bank, zählte hinter Rouven Sattelmaier und Carl Klaus als Torhüter Nummer drei. Entgegen aller Erwartungen belegte die Mannschaft am Ende den 18. Platz und stieg in die Regionalliga ab. „Mein Vertrag ist ausgelaufen. Ich hätte, egal in welcher Liga gespielt wird, verlängern können. Aber ich wollte nicht“, erklärt Müller seine Entscheidung.

Heimatnähe war ein Beweggrund für die Rückkehr. „Jetzt kann es schon sein, dass ich bei einem Heimspiel bekannte Gesichter auf der Tribüne sehe“, freut sich Müller auf die Begegnungen im Alpenbauer Sportpark. „Korbi passt sportlich und menschlich sehr gut zu uns. Die zwei Jahre in Stuttgart haben seiner Erfahrung gut getan, und wir freuen uns, dass er wieder mit an Bord ist“, zeigt sich Unterhachings Präsident Manfred Schwabl glücklich über Müllers Rückkehr.

Bei der Spielvereinigung könnte Müller den letztjährigen Stammkeeper und Ozeanien-Cup-Sieger Stefan Marinovic ersetzen. Dessen Verbleib ist noch nicht geklärt, eine Entscheidung soll jedoch in den nächsten Tagen entschieden werden. „Ich will auf jeden Fall so viele Spiele wie möglich bestreiten.“ Doch er scheut die Herausforderung nicht: „Wenn Marinovic bleibt, gibt es einen Zweikampf um den Stammplatz.

Parallel zum Fußball macht der Keeper ein duales Fernstudium zum Fitnessökonom und arbeitet deshalb im „R1 Sportsclub“ an der Münchner Leopoldstraße. „Das lässt sich mit dem Trainings- und Spielbetrieb bei Unterhaching gut verbinden“, meint Müller, der das Training bei der SpVgg bereits aufgenommen hat. „Es gibt viele neue, aber auch bekannte Mannschaftkollegen“, hat der Heimkehrer festgestellt. Saisonziel haben alle das gleiche: „Das obere Tabellendrittel."

Los geht die Saison am 17. Juli (14 Uhr) mit dem Spiel bei 1860 Rosenheim.

Text: Hans Demmel

Quelle: fussball-vorort.de

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