Torhüterposition in Frage gestellt

Müller vs. Marinovc: Wer wird die Nummer eins?

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Angekommen: Korbinian Müller hat sich nach seiner Rückkehr zur SpVgg gut eingelebt. Im Trainingslager zeigt er aktuell gute Leistungen.

SpVgg Unterhaching - Im Trainingslager der SpVgg Unterhaching in Südtirol hat der Kampf um Stammplätze begonnen – auch auf der Torwartposition. Dort gibt es Veränderungen.

Die Spieler der SpVgg Unterhaching befinden sich aktuell im Trainingslager in Südtirol. In Schlanders in der Provinz Bozen bereitet sich die Mannschaft intensiv auf die Saison vor, die in rund zwei Wochen am Sonntag 17. Juli (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim beginnt.

Bei den täglichen Trainingseinheiten im Vinschgau ist der SpVgg-Präsident mit Begeisterung als Beobachter dabei. Manfred Schwabl sieht vor Ort eine „sehr konzentrierte Arbeit“ des Teams. „Die Jungs ziehen gut mit, und die Bedingungen sind gut. Es macht Spaß“, sagt er.

Freude bereitet dem SpVgg-Chef auch Neuzugang Korbinian Müller. Der Torwart, der vor wenigen Tagen nach zwei Jahren beim Drittligisten Stuttgarter Kickers in den Hachinger Sportpark zurückgekehrt war (wir berichteten), zeigt sich in einer sehr guten Verfassung. „Korbi ist gut angekommen“, urteilt Präsident Schwabl.

Fragezeichen stehen hingegen noch hinter anderen Personalien. Stefan Marinovic, Stammtorwart der vergangenen Saison, muss sich nach seinem Ozeanien-Cup-Sieg vor rund zwei Wochen mit der neuseeländischen Nationalmannschaft auf Anraten seines Arztes erstmal bis Anfang nächster Woche auskurieren. Erst dann soll „Kiwi“ laut Schwabl wieder ins Training bei den Hachingern einsteigen. Eine Tendenz, ob der bei anderen Vereinen sehr begehrte Torwart tatsächlich in Unterhaching bleibt, gibt es aktuell noch nicht. Erstmal werden sich Müller und Marinovic ab der kommenden Woche ein Duell um die Nummer eins zwischen den Pfosten liefern müssen.

Dafür ist bereits klar: Die Hachinger müssen seit dem Blitzturnier in Deisenhofen am vergangenen Wochenende einen Torwart weniger verkraften. Matthias Fichtner, der in diesem Sommer gerade den A-Junioren der SpVgg entwachsen ist, zog sich eine Verletzung am Knie zu. Aktuell wird er untersucht. Wie lange der Schlussmann ausfallen wird, ist aktuell noch ungewiss.

Ebenso unsicher ist der Verbleib von Stephan Hain, der aktuell als Gastspieler mit ins Trainingslager nach Schlanders fuhr. Eine Entscheidung bezüglich der Verpflichtung des 27-jährigen Offensivspielers, der bis zuletzt beim Zweitligisten TSV 1860 München unter Vertrag war, ist noch nicht gefallen. Hain kann sich laut Schwabl aber auf jeden Fall in der nächsten Zeit bei der SpVgg „fit halten“.

Auch ohne den ehemaligen Bundesligaspieler des FC Augsburg ist der Kader der Hachinger im Vergleich zur Vorsaison gut besetzt. Dass die SpVgg einen guten Regionalliga-Kader hat und ihr anvisiertes Saisonziel von der Regionalliga-Meisterschaft verfolgen kann, zeichnet sich bereits jetzt in Südtirol ab. „Der Konkurrenzkampf ist in vollem Gange.“ Präsident Schwabl freut sich drüber.

Text: Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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