Perfekte Kombination von Leistungssport und Studium

Müller nach Rückkehr: "Ich wollte wieder in die Heimat"

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Zurück bei der SpVgg: Korbinian Müller.

SpVgg Unterhaching – Nach zwei Jahren und 42 Drittliga-Spielen bei den Stuttgarter Kickers kehrt Torwart Korbinian Müller zur SpVgg Unterhaching zurück und damit zu seinen fußballerischen Wurzeln.

 In Unterhaching hat der gebürtige Tölzer, der einen Zweijahresvertrag bis 2018 erhielt, Teile seiner Fußball-Jugend verbracht. Der einstige Jugendspieler des Lenggrieser SC hat diesen Karriereschritt bewusst gewählt: „Ich wollte wieder in die Heimat, wo ich nebenbei auch noch etwas machen kann“, begründet der 25-Jährige seinen Schritt.

In seiner zweiten Zeit im Hachinger Dress (zwischen 2010 und 2014 bestritt er schon 44 Drittligaliga-Spiele für die SpVgg) möchte sich Müller neben dem Bällefangen und Toreverhindern auch um seine Karriere abseits des Rasens kümmern: mit einem dualen Studium. An der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement hat er sich für einen Bachelor-Studiengang im Bereich Fitnessökonomie entschieden. Neben dem Fußball wird Müller die Möglichkeit haben, für seine Prüfungen zu büffeln. „Für mich ist das die perfekte Kombination“, sagt der 25-Jährige, der im Rahmen seines dualen Studiums bei einem Münchner Fitnessclub in Schwabing arbeiten wird.

Ab sofort steigt Müller voll ins Training bei der SpVgg ein, ist gestern schon mit ins Trainingslager nach Südtirol gefahren. Ob und wie lange indes auch Stefan Marinovic in Schlanders mit von der Partie ist, bleibt weiterhin offen. Der Hachinger Stammtorwart, der vor kurzem mit der neuseeländischen Nationalmannschaft den Ozeanien-Cup gewonnen hatte, ist bei anderen Vereinen begehrt. Der 24-jährige Neuseeländer betont auf Anfrage, dass er „noch nichts Konkretes“ bezüglich seiner persönlichen Zukunft sagen könne.

Müller nimmt diesen offenen Status quo seines direkten Konkurrenten um den Platz zwischen den Pfosten gelassen. „Ich war für alles offen. Ich bin froh, dass das mit Haching geklappt hat. Wenn Stefan Marinovic bleibt, dann wird es ein Zweikampf zwischen uns. Wenn er gehen sollte, wird es für mich natürlich etwas leichter. Jedenfalls hat diese Situation meine Entscheidung, zu Haching zu wechseln, nicht beeinflusst“, sagt Müller.

Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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