Hohe Hürde für den FC Ismaning

Muriqi: "Müssen zusehen, dass wir nicht absteigen"

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Xhevat Muriqi warnt seine Elf vor dem Abstiegskampf.

FC Ismaning - Der FC Ismaning war schon immer ein lebhafter Verein, aber das Wechselbad der Gefühle und vor allem der Blickrichtungen in der Tabelle sind diese Saison schon verrückt.

Den Bayernliga-Aufsteiger hatte eine schwere Phase am Rande der Abstiegsrelegation und blickte in zehn Spielen ohne Niederlage nach oben, doch nun kommt der nächste Durchhänger. Zuletzt zwei Niederlagen und damit sechs Spiele ohne Sieg haben den FCI in der extrem engen Liga nach hinten gedrückt. Vor dem Hammerspiel am Samstag (14 Uhr) bei dem noch unbesiegten Tabellenführer SV Pullach hat der Tabellenzehnte gerade einmal drei Punkte Differenz zum ersten Relegationsplatz.

Die Ismaninger haben in den noch ausstehenden vier Spielen bis zur Winterpause ein knüppeldickes Programm mit Tabellenführer Pullach, dem Dritten Dachau 65 und dem zu den Aufstiegskandidaten zählenden TSV Rain (7.). Trainer Xhevat Muriqi sieht sich bestätigt in seiner vorsichtigen Saisonplanung: „Wir müssen zusehen, dass wir nicht absteigen.“

Deshalb ist Muriqi die hohe Hürde Pullach auch recht egal. Seine Mannschaft müsse punkten „und nicht dorthin fahren, nur um nicht hoch zu verlieren.“ In der negativen Phase bekomme der FCI zu spüren, „dass wir gegen die schlechteren Mannschaften der Liga zu viele Punkte leicht haben liegen lassen.“

Muriqi hat derzeit die Schwierigkeit, dass außer Stürmer Mijo Stijepic (37) und Linksverteidiger Anton Siedlitzki (32) kaum ein Spieler richtig Routine hat. Für den auch noch recht erfahrenen Innenverteidiger Daniel Steinacher (28) hat wegen einer Knieverletzung die Winterpause bereits begonnen.

Vor allem im Mittelfeldzentrum fehlt den Ismaningern der Taktgeber, der zur richtigen Zeit den eigenen Konter abbricht oder schnelle Angriffe des Gegners notfalls mit einem kleinen Foul stoppt, bevor es hinten richtig brennt. Doch Alexander Buch hat nach seinem Bänderriss und dem Wiedereinstieg ins Training erneut bremsen müssen. Mit dem Vize-Kapitän kann der FCI erst nach der Winterpause wieder rechnen.

Bastian Fischer (23) und Tobias Killer (23) haben vor Ismaning bereits bei großen Klubs gespielt mit dem FC Bayern II und der SpVgg Unterhaching, haben aber trotzdem nicht die derzeit benötigte Routine. „Solche Spieler machen in dem Alter einfach Kleinigkeiten falsch, egal wo sie zuvor gespielt haben“, sagt Muriqi. Als Alternative stünde Samed Aladdinoglu (22) bereit. Er hat nach einer beruflichen Abwesenheit in den letzten fünf Wochen seinen Trainingsrückstand aufgeholt.  

Voraussichtliche Aufstellung: Hipper (Preußer) – Beck, Ehret, Tomasevic, Siedlitzki – Aladdinoglu, Fischer – Siebald, Killer, Ring (Olwa-Luta) – Stijepic.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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