Aus gegen Ligenkonkurrenten

Muriqi: "Nicht jeder Gegner heißt SV Pullach"

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Kraft raubendes Duell bei heißen Temperaturen: Ismanings Ivan Vidovic (l.) und Pullachs Michael Hutterer.

FC Ismaning – Nicht unerwartet kam für den FC Ismaning das Aus in der zweiten Runde der Qualifikation für den bayerischen Toto-Pokal. Der Bayernliga-Aufsteiger verkaufte sich aber teuer bei der 0:2 (0:0)-Auswärtsniederlage gegen den letztjährigen Vizemeister SV Pullach.

Die Spitzenmannschaft der Bayernliga wird in der neuen Saison nicht der Hauptkonkurrent sein für die Ismaninger, die mit dem Favoriten aber gut mithalten konnten.

Für den FCI und Trainer Dzevat Muriqi war die Partie ein Vorgeschmack auf die neue Spielklasse, „nachdem wir in der Landesliga immer das Spiel machen mussten und 70 Prozent Ballbesitz hatten“. Ismaning demonstrierte Selbstbewusstsein, weil der Aufsteiger auch in Pullach nicht ängstlich abwartete, sondern phasenweise das Spielgeschehen an sich riss. Offensiv lief bei den Gästen am Samstag aber nicht allzu viel zusammen. Die Angriffe kamen über nette Ansätze kaum hinaus, weil immer wieder der letzte Pass nicht ankam und teilweise der Torabschluss nicht konsequent gesucht wurde. Somit standen unter dem Strich nur ein paar allenfalls halbe Torchancen zu Buche. Positiv war dagegen, dass die offensiv brandgefährlichen Pullacher auch nur wenige Möglichkeiten bekamen, diese dann aber im Stil einer Spitzenmannschaft nutzten. Das defensive Verhalten und die eingespielte Viererkette haben schon den Bayernliga-Standard erreicht. Bei dem Führungstreffer in der 61. Minute leistete sich Ismaning einen unnötigen Ballverlust im Spielaufbau und schaltete dann nicht schnell genug auf Defensive um. Torschütze Andreas Roth lief deshalb alleine auf das Tor zu und ließ sich die Möglichkeit auch nicht entgehen. Die Entscheidung fiel dann mit dem 2:0 elf Minuten vor dem Ende mit einem Konter. „Nicht jeder Gegner in der Bayernliga heißt Pullach“, sagte nach dem Spiel Muriqi über einen für ihn sehr guten Test vor dem Saison-Eröffnungskracher am Freitag in Unterföhring.

Seine Mannschaft habe gesehen, auch auf diesem Niveau mithalten zu können. Der Trainer bemängelte aber, dass seine Ismaninger im Zweikampfverhalten noch cleverer werden müssen, weil Bayernligisten Fehler wesentlich effizienter bestrafen.

Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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