Spitzengruppe ist für FCI in Reichweite

Muriqi zählt gegen Pipinsried auf Stijepic und einen Vilzing-Gewinner

+
Xhevat Muriqi (vorne) kann wieder auf Torjäger Mijo Stijepic bauen.

FC Ismaning - Mit dem gewonnenen Nachholspiel in Vilzing haben sich die Ismaninger Bayernliga-Fußballer hochgearbeitet und sind nun quasi Letzter der oberen Tabellenhälfte. Als Neunter hat der FCI bis zu dem nur drei Punkte entfernten Rang drei alle Teams in Reichweite.

Gegen den Zweiten Pipinsried (Samstag, 14.30 Uhr) treffen nun zwei der Mannschaften der Stunde aufeinander.

Aufsteiger Ismaning kann eine Serie mit derzeit acht Spielen ohne Niederlage aufweisen, während die zu Saisonbeginn katastrophal gestarteten Pipinsrieder seit sieben Partien ungeschlagen sind. Das Team aus dem Dachauer Hinterland hat aber sechs von sieben Matches gewonnen, weshalb Ismaning mit vier Siegen nur bei der halben Serie dreifach punktete. Trainer Xhevat Muriqi sieht hier auch den Grund für die fünf Punkte Abstand seines Teams zu Pipinsried: „Bei uns war eben das eine oder andere Unentschieden dabei.“

Die Ismaninger freuen sich nach dem für die Moral besonders wertvollen Sieg in Vilzing mit begrenzter Mannschaft nun auf ein hoch attraktives Topspiel. Pipinsried gilt als ein offensives Team, das auf Sieg spielt und in den sieben unbesiegten Partien immer getroffen hat, fünfmal sogar mit zwei oder mehr Toren.

Ivan Vidovic wird auch nun mit dem wieder voll verfügbaren Kader weiter in der ersten Elf bleiben. Er ist ein Gewinner der vergangenen Wochen und erste Option für die linke Außenbahn. Dort hat er Manuel Ring aktuell den Rang abgelaufen, zumal dieser aus beruflichen Gründen zuletzt nicht regelmäßig trainieren konnte. In der Offensivabteilung rückt gegen Pipinsried der spielende Co-Trainer Mijo Stijepic wieder in den Kader, nachdem er am Dienstag angeschlagen eine Pause bekam.

Ein weiterer Gewinner von Vilzing ist Darko Dankic, der in der Innenverteidigung den Abwehrchef Nils Ehret gut vertrat. Trainer Muriqi stellt ihm einen weiteren Einsatz von Beginn weg in anderer Position in Aussicht. Dem Coach gefällt, dass Dankic aus seinen Fehlern gelernt hat: „Er spielt jetzt nicht mehr südländisch mit Dribblings vor dem eigenen Tor.“

In Vilzing bestritt Johann Hipper sein erstes Bayernligaspiel und blieb gleich ohne Gegentor. Der Keeper aus der eigenen Jugend ist gegen Pipinsried nicht dabei, weil er mit einer Auswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes unterwegs ist. Aber auch sonst hätte Florian Preußer wieder seinen Platz bekommen. Muriqi kann sich gut vorstellen, Hipper künftig das eine oder andere Spiel zu geben. Er traut dem Nachwuchstorwart zu, im FCI-Kader auf Dauer die Nummer eins werden zu können.  

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Beck, Ehret, Tomasevic, Dankic (Siedlitzki) – Fischer, Killer – Siebald, Tomasevic – Stijepic, Olwa-Luta.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Schwabl liebäugelt mit zwei Verstärkungen
Schwabl liebäugelt mit zwei Verstärkungen
Schromm gibt Spielern Hausaufgaben für die Winterpause
Schromm gibt Spielern Hausaufgaben für die Winterpause
Pipinsried holt Manchings Top-Torjäger
Pipinsried holt Manchings Top-Torjäger
Sulmer bekennt sich zum SV Pullach
Sulmer bekennt sich zum SV Pullach

Kommentare