Eching im Abstiegskampf

Nach der Winterpause soll Hrgota Unterstützung im Sturm bekommen

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Daniel Hahner (r.) hofft auf einen Einsatz, Trainer Willi Kalichman auf drei Punkte.

Um der Relegation Richtung Bezirksliga zu entgehen, braucht der TSV Eching am Sonntag eine Steigerung. Im Vorrundenfinale beim SV Erlbach (Sonntag, 14.30 Uhr) wäre ein Punkt zu wenig.

Der Bayernligaabsteiger (14. Platz, 13 Punkte) und der TSV Eching (16. Platz, zwölf Punkte) liegen derzeit beide in den Relegationsrängen. „Von der Tabelle her ist das ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Trainer Willi Kalichman. Erlbach hat in den letzten zwölf Spielen nur eines gewonnen gegen den Letzten Vilsbiburg. Er weiß, dass das eigentlich heiße Auswärts-Pflaster Erlbach deutlich abgekühlt ist – mit nur einem Heimerfolg in sieben Spielen. Statistisch deutet viel auf ein Remis hin, wobei diese Teilerfolge Kalichman nicht mehr will. „Mir wären drei Siege lieber gewesen als sechs Unentschieden“, sagt er. Eching hat erst zweimal gewonnen, was Ligatiefstwert ist. Nun baut der Coach den Druck weiter auf: „Wir brauchen Punkte, Unentschieden helfen uns nicht, wenn wir den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten wollen.“

In Erlbach erwartet die Echinger klassischer Abstiegskampf, den es erst einmal anzunehmen gilt. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass die Gäste wieder mit der Dreierkette starten, die sich im Defensivverhalten zu einer Reihe mit fünf Mann erweitert. Auch der zuletzt auf der Bank sitzende Daniel Hahner darf sich Hoffnungen machen, bei einer Rückkehr ins Mittelfeld der Stammelf seiner Leidenschaft, Zweikämpfe zu bestreiten, nachgehen zu dürfen.

Trainer Kalichman erwartet diesmal aber auch mehr offensive Durchschlagskraft. „In den letzten Spielen waren die positiven Ansätze immer wieder da“, sagt der Trainer, „aber wir müssen uns mehr gute Torchancen heraus spielen.“

Hoffnungsträger da ist natürlich Fabi Hrgota mit seiner schier unendlichen Erfahrung. In der Winterpause soll der 39-Jährige dann aber Entlastung bekommen. Die Echinger wollen für die zweite Saisonhälfte einen weiteren Angreifer und einen Defensivspieler verpflichten. Dabei hat Kalichman aber das Problem, dass ihm finanziell die Hände arg gebunden sind: „Gute Stürmer spielen leider nicht für ein paar Cornflakes.“

Quelle: fussball-vorort.de

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