Höß und Hürzeler äußern sich dazu

Paukenschlag: Bläser spielt nicht mehr für den FC Pipinsried

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Marco Bläser (li.) wird nicht mehr unter Spielertrainer Fabian Hürzeler (mitte) auflaufen. Konny Höß hat immer einen wachsamen Blick.

FC Pipinsried - Beim FC Pipinsried ist der Saisonauftakt nicht so verlaufen, wie es sich die meisten vorgestellt haben. Mit vier Punkten aus fünf Spielen ist bei den Gelb-Blauen niemand zufrieden.

Jüngst wurde die Verpflichtung von Gianluca Simari (hier das Interview) offiziell gemacht, nun folgt die nächste personelle Änderung: Marco Bläser spielt nicht mehr für den FCP.

"Ich habe den Verein auf eigenen Wunsch verlassen", so Bläser auf Nachfrage von Fussball Vorort. "Ich habe über Dritte erfahren, dass ich auf einer Liste potentieller Abgänge stehe. Daraufhin habe ich mit dem Manager und dem Trainer gesprochen." In dem Gespräch erfuhr der 35-Jährige, dass mit ihm nicht mehr geplant werden würde. 

"Ich hätte für weniger als die Hälfte meiner Aufwandsentschädigung weiterspielen dürfen", so der Stürmer. Auf Nachfrage von Vorort gab es von Präsident Konny Höß keine Aussage: "Ich möchte über finanzielle Angelegenheiten nicht reden." Höß hält auch weiterhin in der Transferperiode die Augen offen. "Ich wollte eigentlich kürzer treten, aber das schaffe ich noch nicht. Ohne Höß geht in Pipinsried gar nichts, beziehungsweise wenig", so der Präsident, der im Sommer für sehr viele Neuzugänge mitverantwortlich war. Auch für den Sturmtank. 

Allerdings ist Bläser verwundert darüber, dass er nicht mehr zur Mannschaft gehört. "Ich habe alle Spiele gemacht. Eins war nicht so gut, die anderen schon. Von den Trainern wurde ich in den Mannschaftsrat gewählt und war Kassier", gibt sich der erfahrene Kicker enttäuscht. "Ich habe unterschiedliche Aussagen von Vereinsseite bekommen."

Vereinsgründer Höß hätte nichts gegen einen Verbleib Bläsers gehabt. "Laut Trainer war er aber zu schwach", sagt das Urgestein. Spielertrainer Fabian Hürzeler spricht bei Fussball Vorort von einer "langfristigen Kaderplanung". "Marco ist ein Top-Typ. Es ist weder was schlimmes vorgefallen, noch etwas persönliches", so der Coach über den Offensivmann. 

"Ich finde es traurig, dass immer den Spielern Vertragsbruch vorgeworfen wird, derweil sind die Vereine nicht besser", erklärt Bläser und führt fort: "Ich habe zu der Mannschaft ein super Verhältnis. Sie hat ein Riesen-Charakter. Aber mit 35 Jahren habe ich so etwas nicht mehr nötig. Ich bin schon sehr enttäuscht."

Bläser hat noch Spaß am Fußball und will seinem Hobby weiter nachgehen: "Ich trainiere noch nicht bei einem Verein mit. Aber mein Handy steht seit meinem Abgang nicht mehr still."

Quelle: fussball-vorort.de

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