Zweiter Spieltag in der Bayernliga Süd

Pipinsried bekommt in Heimstetten die Bude voll

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Präsident mit mürrischem Blick: Konrad Höß ist mit dem Start seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden.

FC Pipinsried - Die Gastgeber aus Heimstetten legten in ihrem ersten Heimspiel los wie die Feuerwehr. So hatten der ehemalige Dachauer Lukas Riglewski (3.) und Orhan Akkurt (5.) bereits beste Chancen, verpassten es aber die Führung zu markieren.

 In der 20. Spielminute näherte sich Daniel Steimel dann bereits dem FCP-Gehäuse von Thomas Reichlmayr, er traf jedoch nur den Pfosten. Pipinsried versteckte sich zwar keineswegs, allerdings fehlte der Mannschaft von Spielertrainer Fabian Hürzeler die Durchschlagskraft in der Offensive. 

Mitte der ersten Halbzeit wurde das Spiel dann etwas ruhiger, doch Heimstetten kam in der Schlussphase des ersten Durchgangs noch einmal mächtig auf. Nach einem Foulspiel an Sebastiano Nappo zeigte Schiedsrichter Andreas Dinger auf den Elfmeterpunkt, Lukas Riglewski verwandelte eiskalt. Diesen Schock für die Pipinsrieder nutzte Heimstetten eiskalt aus, nach einer Ecke traf Sebastian Müller aus kurzer Distanz zum 2:0.

In der Schlussphase des ersten Durchgangs leistete sich FCP-Akteur Ruben Popa noch eine dumme Aktion. Nach einem Streitgespräch mit Maximilian Hintermaier schleudert Popa dem SVH-Akteur den Ball auf den Rücken – Rot.

Pipinsried kam mit großem Willen aus der Kabine, doch der Treffer zum 3:0 durch Lukas Riglewski war die Vorentscheidung. In der Schlussphase schraubten Sebastiano Nappo und abermals Riglewski das Ergebnis noch in die Höhe. Roman Plesche analysierte die Begegnung nach dem Schlusspfiff sachlich: „Die Ausfälle, gerade in der Offensive mit Yohoua und Lushi, können wir nicht ersetzen. Wir haben bis zum Strafraum nicht schlecht gespielt, aber da war einfach Feierabend. Wir spielen guten Fußball, aber es ist eben ein Ergebnissport, und die Resultate passen bislang überhaupt nicht.“ FCP-Präsident Konrad Höß, der nicht mit nach Heimstetten gefahren war, zeigte sich warnend im Hinblick auf die Zukunft: „Ich habe immer davor gewarnt, die Anfangseuphorie ist inzwischen bei allen verflogen. Wenn ich auf die Ergebnisse schaue, weiß ich, was uns in Kottern erwartet.“ Kottern steht mit sechs Punkten und 10:2 Toren auf Rang eins.

Stenogramm

SV Heimstetten – FC Pipinsried 5:0 (2:0)

SV Heimstetten: Maximilian Riedmüller, Sebastian Müller, Özgür Sütlü, Sebastiano Nappo, Orhan Akkurt, Dominik Schmitt (59. Manuel Duhnke), Maximilian Hintermaier (78. Christian Biersack), Sebastian Paul, Daniel Steimel, Clemens Kubina, Lukas Riglewski (85. Rene Schäffer)

FC Pipinsried: Thomas Reichlmayr, Thomas Berger, Qemajl Beqiri, Arbnor Segashi, Fabian Hürzeler, Ruben Popa, Sebastian Mitterhuber, Marco Krammel, Junis Ibrahim (75. Maximilian Ettner), Markus Achatz, Marco Bläser (46. Boro Majstorovic)

Schiedsrichter: Andreas Dinger

Zuschauer: 250

Rote Karte: Ruben Popa (43.) sieht den roten Karton, nachdem er Maximilian Hintermaier den Ball in den Rücken geworfen hatte.

Tore: 1:0 (35.) – Lukas Riglewski verwandelt einen Foulelfmeter souverän. 2:0 (39.) – Clemens Kubina muss den Ball nach einem abgefälschten Riglewski-Schuss nur noch über die Linie drücken. 3:0 (65.) – Lukas Riglewski muss nach einer Akkurt-Vorlage nur noch einschieben. 4:0 (77.) – Sebastiano Nappo trifft aus kurzer Entfernung. 5:0 (84.) – Lukas Riglewski setzt mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt.

Text: Matthias Kovacs

Quelle: fussball-vorort.de

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