Knapper Auswärtserfolg

Pipinsried düst weiter auf der Überholspur

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Ein hartes Stück Arbeit verrichteten Fabian Hürzeler & Co. in Gundelfingen.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried rollt das Feld in der Bayernliga Süd von hinten auf. Mit einem knappen, aber nicht unverdienten 3:2-Auswärtserfolg beim FC Gundelfingen feierte das Team aus dem Dachauer Hinterland den fünften Sieg in Folge.

Die Mannschaft um Spielertrainer Fabian Hürzeler hat sich damit wohl endgültig im oberen Drittel der Tabelle festgesetzt. Nach einem schwachen Saisonstart ist ein Ende der Erfolgsgeschichte des FCP derzeit noch nicht in Sicht, es läuft rund beim Team aus dem Dachauer Hinterland.

Nach dem frühen Führungstreffer (7.) von Thomas Berger geriet der Gast in die Defensive. Die Gundelfinger, die in der abgelaufenen Woche Trainer Franciso Copado ersetzen musste (wir haben berichtet), gab mit dem neuen Übungsleiter Stefan Kerle richtig Gas; die Abwehr um FCP-Keeper Thomas Reichlmayr hatte alle Hände voll zu tun. „Der Trainerwechsel machte sich beim Gastgeber bemerkbar, ich habe so etwas geahnt. Die waren hoch motiviert. Der positive Effekt war deutlich zu sehen“, so der Spielertrainer des FC Pipinsried, Fabian Hürzeler. Mit etwas Glück, aber nicht unverdient kam der FCG zum Ausgleichstreffer (16.), um fortan richtig Betrieb im Pipinsrieder Strafraum zu machen.

Reichlmayr knallten die Bälle nur so um die Ohren, doch mehr als zwei Aluminiumtreffer durch Stefan Winkler und Michael Grötzinger sowie ein Hochkaräter von Fabio Kühn sprangen nicht dabei heraus. Das Remis zur Pause war für den Gast aus Pipinsried glücklich, denn der Gastgeber hatte nach dem frühen Rückstand das Herz in beide Hände genommen und für mächtig Druck gesorgt.

Den Pipinsriedern war allerdings schon zu dieser Phase der Begegnung anzumerken, dass sie sich auf die eigenen Stärken verlassen konnte. Dass Torchancen für den Gegner hingenommen werden müssen, ist in der Bayernliga alles andere als unnormal. Wichtig aber war, dass der FCP nie die Übersicht verlor, seinen Stiefel weiter runterspielte.

„Es war sehr wichtig, dass wir hinten gut standen“, freute sich der Hürzeler, der erneut mit Neuzugang Ünal Tosun die Doppelsechs bildete. Dass Tosun Qualitäten im Mittelfeld hat, wusste mittlerweile jeder auf Seiten der Blau-Gelben. Aber Tosun kann nicht nur im Mittelfeld spielen und abräumen, er kann auch Tore erzielen, wie er beim 2:1-Führungstreffer unter Beweis stellte.

„Ich denke, dass unser Sieg auf Grund der zweiten Halbzeit verdient ist. Wir hatten sicherlich nicht den besten Tag und der Gegner war hoch engagiert. Doch eine neue Qualität von uns ist, dass wir nun auch solche Spiele gewinnen Jeder Erfolg ist ein hartes Stück Arbeit für uns“, fasste FCP-Trainer Fabian Hürzeler das Match zusammen.

Die Siegesserie der Ilmtal-Kicker könnte auch in der kommenden Woche seine Fortsetzung finden, denn da gibt der Vorletzte SSV Jahn Regensburg II seine Visitenkarte in der FCP-Arena ab.

Text: Bruno Haelke

FC 1920 Gundelfingen – FC Pipinsried 2:3 (1:1)

FC 1920 Gundelfingen: Soma Orban, Michael Grötzinger, Mario Laubmeier, Bernd Scheu (71. Daniel Wiener), Fabio Kühn, Stefan Winkler, Mike Marianek (12. Kevin Lohr), Phillip Schmid, Manuel Müller, René Schröder, Elias Weichler

FC Pipinsried: Thomas Reichlmayr, Thomas Berger, Denny Herzig, Arbnor Segashi, Fabian Hürzeler, Sebastian Mitterhuber (85. Qemajl Beqiri), Gianluca Simari (75. Ludwig Steinhart), Serge Yohoua (46. Ruben Popa), Ünal Tosun, Dennis Liebsch, Markus Achatz

Schiedsrichter: Philipp Vecera

Zuschauer: 370

Tore: 1:0 (16.) – Bernd Scheu. 1:1 (52.) – Thomas Berger. 1:2 (63.) – Ünal Tosun. 1:3 (68.) – Sebastian Mitterhuber. 2:3 (90.) – Daniel Wiener.

Quelle: fussball-vorort.de

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