Bayernliga Süd

Pipinsried gehen die Stürmer aus

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Pausenlos jubeln durften die Pipinsrieder Fußballer in den zurückliegenden Wochen, sie holten fünf Siege in Folge.

Fünf Siege in Folge – der FC Pipinsried ist zweifellos die Mannschaft der Stunde in der Bayernliga Süd. Derzeit läuft es in Pipinsried richtig rund. Ein Erfolg jagt den nächsten, die (Ab)Stimmung in der Mannschaft wird immer besser, die Effizienz beim Torabschluss ist außergewöhnlich hoch.

Also Friede-Freude-Eierkuchen? Sportlich gesehen ja. Und das als sehr kritisch bekannte Umfeld hält sich derzeit natürlich auch zurück. Doch ein Problem hat die Mannschaft des jungen Spielertrainers Fabian Hürzeler: Es droht ein Stürmermangel. Nach „Ati“ Lushi, der sich seit Wochen mit einer Schulterverletzung herumplagt, hat es nun auch Serge Yohoua und Almir Hasanovic erwischt. Yohoua klagte in letzter Zeit über Knieprobleme. „Jetzt ist erstmal Feierabend bei Serge. Vergangene Woche humpelte er im Spiel in Gundelfingen mehr oder weniger das gesamte Spiel über. Die Schmerzen haben wieder zugenommen, er wird pausieren“, so der sportliche Leiter des FCP, Roman Plesche.

Zu allem Unglück kommt jetzt für die Pipinsrieder auch noch Pech hinzu, denn Youngster Almir Hasanovic muss auf Grund muskulärer Probleme ebenfalls passen. Hat die U 21 des Jahn aus Regensburg nun leichtes Spiel in Pipinsried? „Mitnichten“, so Plesche. „Wir werden hochkonzentriert zu Werke gehen und alles geben, damit wir die Siegesserie weiter ausbauen können“, verspricht der junge Teamsprecher. Dem Gastgeber bleibt allerdings nichts anderes übrig, als mit einer „falschen Neun“ zu spielen. Dass auch das klappen kann, hat die Mannschaft um den formstarken Kapitän Thomas Berger bereits mehrmals in der laufenden Serie gezeigt. Allerdings selten über die gesamte Partie, sondern nur phasenweise.

Gianluca Simari oder auch Ruben Popa würden sich für diese Rolle anbieten. Allerdings müsste Coach Hürzeler im Fall Simari die zuletzt starke linke Seite aufgeben, denn auf der hatten Simari und Arbnor Segashi für mächtig viel Druck gesorgt. Zudem müssen die Blau-Gelben weiter auf ihren verletzten Abwehrstrategen Marco Krammel verzichten. Allerdings hat sich die Defensive der Ilmtaler in den letzten Spielen sukzessive gesteigert. „Es liegt in der Sache der Natur, dass wir zu Beginn der Saison noch nicht eingespielt sein konnten. Nun kann man die Fortschritte deutlich sehen“, freut sich Fabian Hürzeler.

Mit der U 21 des SSV Jahn Regensburg stellt sich eine Mannschaft in Pipinsried vor, die sich in der Bayernliga einen guten Ruf in Sachen spielerische Stärke erworben hat. „Ich habe mit ein paar Bekannten aus Sonthofen gesprochen. Die haben mir gesagt, dass die Regensburger spielerisch sehr stark sind. Davon konnte ich mich bei der Begegnung zwischen Sonthofen und Regensburg auch selbst überzeugen“, erzählt Roman Plesche.

 Die junge Mannschaft des Regensburger Übungsleiters Harry Gfreiter hat in dieser Saison trotz der vielen Pleiten viel Lob von den siegreichen Teams erhalten. Allerdings hat die Jahn-Mannschaft einen substanziellen Nachteil: Die mangelnde Erfahrung. Das will der FC Pipinsried ausnutzen, er möchte die zumeist unbekümmert aufspielenden Youngster ausspielen und zum richtigen Zeitpunkt zuschlagen, sprich: Tore erzielen. 

Text: Bruno Haelke

Quelle: fussball-vorort.de

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