Popa und Arik treffen in Kirchanschöring

Pipinsried hält die Bayernliga Süd

+
Auf die Siegerstraße brachte Ruben Popa (links) den FCP mit seinem Treffer zum 1:0.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried spielt auch in der kommenden Spielzeit in der Bayernliga Süd. Mit einem 2:0-Sieg beim SV Kirchanschöring nach Toren von Ruben Popa und Emre Arik hat die Mannschaft von Bernd Weiß den Klassenerhalt aus eigener Hand geschafft.

Auch ein Unentschieden hätte den Pipinsriedern bereits gereicht, da der TSV Landsberg sein Heimspiel gegen den Bayernliga-Meister aus Garching mit 1:2 verlor und damit den Gang in die Relegation antreten muss. Doch die Pipinsrieder haben sich durch den 2:0-Auswärtssieg beim SV Kirchanschöring sogar noch auf den 10. Tabellenplatz vorgeschoben.

Die ersten Minuten in Kirchanschöring verliefen sehr ruhig. Das Geschehen spielte sich ausschließlich im Mittelfeld ab, und weder Kevin Maschke im FCP-Tor, noch sein Gegenüber Dennis Kracker bekamen Arbeit. In der zwölften Spielminute durften die Gäste von der Landkreisgrenze jedoch jubeln. Ruben Popa zirkelte einen Freistoß aus etwa 20 Metern nahe dem Strafraumeck ins Tor des Gastgebers.

Auch in der Folgezeit blieb die Weiß-Truppe das stärkere Team. Torschütze Ruben Popa scheiterte in der 18. Spielminute nach einem schönen Zuspiel von Manuel Eisgruber an SVK-Schlussmann Dennis Kracker, und auch der Schuss von Thomas Berger (20.) fand sein Ziel nicht. In der 22. Spielminute hatte der FCP dann seine dritte Großchance: Nach einer Flanke von Vincenzo Potenza verlängerte Popa den Ball in Richtung SVK-Tor, doch Kracker lenkte das Leder noch um den Pfosten herum. Ab der 26. Spielminute kam der Gastgeber etwas mehr auf. Yunus Karayün tauchte in halbrechter Position vor FCP-Schlussmann Maschke auf, der den Schuss allerdings parieren konnte. Und auch in der 33. Spielminute war Maschke auf dem Posten. Nach einer verunglückten Flanke von Tobias Janietz, die zum Torschuss mutierte, lenkte der reaktionsschnelle Pipinsrieder Keeper den Ball über die Latte. In der 36. Minute musste sich Maschke dann das dritte Mal im ersten Durchgang auszeichnen: Nach einem Schuss von Manuel Omelanowsky parierte der FCP-Schlussmann. So ging es mit einer knappen 1:0-Führung für den FCP in die Kabine.

FCP-Sprecher Roland Küspert zeigte sich auf dem Weg in die Kabine zufrieden: „Wir haben Kirchanschöring bis auf die drei Großchancen gut im Griff. Selbst hätten wir schon das 2:0 nachlegen können. Unter dem Strich sind wir mit der 1:0-Führung jedoch zufrieden.“

In der zweiten Halbzeit spielte sich vor dem Tor des SV Kirchanschöring nicht mehr viel ab. Pipinsried brachte keine vernünftige Angriffsaktion mehr zustande. Allerdings fehlten auch dem SV Kirchanschöring die klaren Torchancen. Wirklich gefährlich wurde es nach dem Seitenwechsel nicht mehr vor dem Tor von Kevin Maschke.

In der 85. Spielminute schließlich das erlösende 2:0: Nachdem Thomas Berger den Ball im Mittelfeld abgefangen hatte, bediente er nach einem Sololauf Emre Arik. Arik nahm das Spielgerät mit der Brust an und beförderte es volley ins linke Eck.

Stimmen nach der Rettung des FC Pipinsried

FCP-Sprecher Roland Küspert: „Die Saison hat nun einen versöhnlichen Abschluss gefunden. Für Landsberg ist das natürlich ganz bitter, wenn man am letzten Spieltag gleich von vier Mannschaften überholt wird.“

FCP-Präsident Konrad Höß, der nicht mit nach Kirchanschöring gereist war: „Das ist schon fast eine Sensation, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben, nachdem uns die Mannschaft im Sommer so auseinandergebrochen ist. Bernd Weiß hat hier eine super Arbeit geleistet. Mir bedeutet dieser Klassenerhalt mehr als zehn Meisterschaften.“

FCP-Coach Bernd Weiß, der in der kommenden Spielzeit nicht mehr für den FCP arbeiten wird: „Ich bin sehr erleichtert. Ich habe versucht, dieses Ziel zu erreichen, und das ist mir gelungen. Ich kann mit erhobenem Haupt den FCP verlassen und wünsche dem FC Pipinsried für die Zukunft alles Gute. Die Bedingungen waren sehr schwierig und daher bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Saison.“

Matthias Kovacs

Quelle: fussball-vorort.de

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Job gekündigt: Strobl setzt für 1860 alles auf eine Karte
Job gekündigt: Strobl setzt für 1860 alles auf eine Karte
Sieg gegen FC Bayern: Haching bleibt überirdisch!
Sieg gegen FC Bayern: Haching bleibt überirdisch!
Eching verkauft sich in Deisenhofen lange Zeit teuer
Eching verkauft sich in Deisenhofen lange Zeit teuer
Unterföhring gelingt in Heimstetten die Revanche
Unterföhring gelingt in Heimstetten die Revanche

Kommentare