Gründe für den FCP-Aufschwung

Grahammer: "Nicht vom Aufstieg reden"

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Philip Grahammer (l.) im Duell mit Florian de Prato.

Plötzlich läuft´s beim FCP! Philip Grahammer erklärt, warum der Bayernligist nach schwachem Saisonstart immer besser in Schwung kommt.

Nach einem durchwachsenen Saisonstart habt ihr die vergangenen Spiele sehr erfolgreich gestaltet. Warum läuft´s auf einmal?

Philip Grahammer: Intern war jedem bewusst, dass der Anfang schwierig wird. Mit 15 neuen Spielern plus neuem Trainerteam ist es nicht einfach. Besonders, da wir nicht drei- viermal die Woche trainieren, hat es ein bisschen gedauert, bis die Automatismen greifen. Aber ich glaube, die Mannschaft hat jetzt zusammengefunden und die Erfolge helfen natürlich dabei, dass wir immer besser in Fahrt kommen.

Euer Spielertrainer hat höherklassige Erfahrung. Wie ist es, unter einem solchen Mann zu arbeiten?

Fabi macht das trotz seiner 23 Jahre super. Er ist für sein Alter sehr reif und man merkt, dass er schon höher gespielt hat und unter sehr guten Trainern arbeiten durfte. Ich denke, da konnte er sich zusätzlich zu seinen Qualitäten einiges abschauen. Man merkt in den Trainingseinheiten, dass mehr Qualität und mehr Zug zu beobachten ist. Besonders im Vergleich zum letzten Jahr. Das ist sicher auch ein Grund dafür, warum es zurzeit so gut läuft. Ähnlich wie bei Tobi Strobl bekommt er den Spagat zwischen Trainer und Spieler sehr gut hin. Wenn das so bleibt, können wir an die Erfolge von vor zwei, drei Jahren anknüpfen.

Wohin geht die Reise des FCP in dieser Saison? Muss der Aufstieg das Ziel sein?

Das Ziel ist es, so erfolgreich wie möglich Fußball zu spielen. Wo man dann am Ende landet, wird man sehen. Die Qualität ganz oben mitzuspielen haben wir auf jeden Fall. Jedoch ist noch längst nicht alles perfekt und die Mannschaft muss noch mehr zusammenwachsen. Ich denke, wir sind gut beraten, diese Saison nicht vom Aufstieg zu reden. In ein, zwei Jahren kann und sollte das ein realistischen Ziel sein.

Welche Mannschaften in der Liga schätzt du besonders stark ein?

Zunächst ist da natürlich der SV Pullach zu nennen. Sie beweisen schon seit Jahren, dass sie eine Top-Mannschaft sind. Aber auch der FC Unterföhring, Rain, Heimstetten und Dachau haben viel Qualität im Kader.

Du selbst hast auch große sportliche Ambitionen. Ist ein Aufstieg auch für deine persönliche Entwicklung ein Muss?

Ein Muss ist der Aufstieg für mich nicht, nein würde ich aber auch nicht dazu sagen. Es wäre schon eine tolle Herausforderung in der Regionalliga zu spielen und gegen die besten Teams aus Bayern anzutreten.

Interview: Lukas Schierlinger

Quelle: fussball-vorort.de

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