Bayernliga Süd

Für Pipinsried zählt nur ein Sieg

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„Wenn wir dieses Spiel nicht gewinnen, gehören wir auch nicht in diese Liga“, sagt FCP-Coach Bernd Weiß.

Für den FC Pipinsried steht am Samstag das wohl schwierigste Spiel der gesamten Saison auf dem Programm. Um 16 Uhr muss die Weiß-Truppe beim bereits seit Wochen als Direktabsteiger feststehenden Tabellenschlusslicht SpVgg Ruhmannsfelden antreten.

Nach der 0:2-Derbypleite gegen Dachau 65 lastet ein enormer Erfolgsdruck auf den Pipinsriedern. Mit 34 Punkten steht der FCP nach wiue vor auf einem Relegationsabstiegsplatz, er weist zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer auf. Zudem treffen am Wochenende mit dem TSV Kottern (36 Punkte) und dem TSV Schwabmünchen (36) zwei Konkurrenten im direkten Duell aufeinander.

Doch FCP-Coach Bernd Weiß stellt klar: „Wir dürfen jetzt nicht auf die anderen Spiele schauen. Unser Fokus muss auf unserem eigenen Spiel liegen. Erst wenn wir unsere Aufgabe erledigt haben, können wir schauen, was die anderen Mannschaften gemacht haben.“

Die SpVgg Ruhmannsfelden steht mit nur acht Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz. Sie hat auf heimischem Platz bislang noch keinen Zähler geholt, sieben erzielten Treffern stehen 28 Gegentore gegenüber. Weiß betont: „In Ruhmannsfelden müssen wir gewinnen, völlig egal, wie und unter welchen Umständen. Gegen diesen Gegner muss es einfach für einen Dreier reichen.“

Doch damit ist der Pipinsrieder Coach noch nicht am Ende: „Wenn wir in Ruhmannsfelden nicht gewinnen, gehören wir auch nicht in diese Liga.“

An das Hinspiel erinnert sich Bernd Weiß noch genau: „Wir haben uns damals sehr schwer getan, das haben meine Spieler hoffentlich noch nicht vergessen.“ Der FC Pipinsried lag bis zur 72. Spielminute mit 0:1 in Rückstand, ehe Serge Yohoua und Armin Lange das Spiel in der Schlussphase noch drehten.

Auch FCP-Präsident Konrad Höß fordert ohne wenn und aber einen Dreier in Ruhmannsfelden: „Ganz klar, dort müssen wir einfach gewinnen. Wir haben sowieso schon zu viele Unentschieden in diesem Jahr geholt. Gegen die Spitzenmannschaften ist das ja in Ordnung, aber gegen den abgestiegenen Tabellenletzten zählt nur ein Sieg.“Höß weiß natürlich, dass auch solche Spiele in die Hose gehen können: „Ich würde, ehrlich gesagt, lieber gegen Pullach oder Garching spielen. Gegen Ruhmannsfelden können wir nur verlieren. der Gegner kann völlig befreit aufspielen, hat überhaupt nichts zu verlieren. Sie werden bis zum Schluss kämpfen und alles versuchen, uns zu ärgern.“

Obwohl die Niederbayern bereits abgestiegen sind, kam die Mannschaft am vergangenen Wochenende zu einem 2:2-Unentschieden gegen den SV Erlbach. Man half so indirekt auch dem FC Pipinsried, da die Erlbacher durch dieses Remis hinter dem FCP blieben.

Im personellen Bereich sind die Probleme beim FC Pipinsried nicht kleiner geworden. Thomas Berger versuchte es gegen die Dachauer von Beginn an, er musste jedoch nach einer guten halben Stunde ausgewechselt werden. Ebenso Ruben Popa. Hinter beiden Namen steht noch ein dickes Fragezeichen. Serge Yohoua, der gegen den TSV 1865 Dachau nicht einmal im Kader von Bernd Weiß stand, ist ebenfalls fraglich.

Text: Matthias Kovacs

Quelle: fussball-vorort.de

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