Raben zeigen beim Sieg im Pokal gegen den FC Ismaning eine starke Leistung

Pullach für Bayernliga-Start gerüstet

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Das schaut doch gut aus: Pullachs Trainer Frank Schmöller ist mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft beim 2:0 im Pokal gegen den FC Ismaning recht zufrieden.

SV Pullach - Mit einem 2:0 (0:0)-Heimsieg über den FC Ismaning hat der SV Pullach den Einzug in die 1. BFV-Hauptrunde des Toto-Pokal (voraussichtlicher Spieltermin Mittwoch, 10. August) geschafft.

Zugleich war der Erfolg eine gelungene Generalprobe für den Bayernligastart am kommenden Sonntag (15 Uhr) gegen den TSV Schwabmünchen.

Denn vom gerade aufgestiegenen Ligakonkurrenten aus Ismaning hält SVP-Coach Frank Schmöller einiges: „Das ist eine gute Bayernliga-Mannschaft, die sich in diesem Jahr sicher leichter tun wird als in der Landesliga, weil die Gegner mitspielen und sich nicht hinten reinstellen werden.“

Ein echter Gradmesser also, und dafür boten die Raben eine über weite Strecken recht ordentliche Vorstellung, wenngleich noch nicht alles rund lief. „Wir haben gut angefangen, allerdings zu wenig Chancen herausgespielt“, bewertete Schmöller die erste halbe Stunde. Danach sah der Trainer bis zur Pause aber „eine Phase, die mir nicht so gut gefallen hat. Da kam plötzlich Hektik rein.“

Vielleicht lag es ja an der zwangsweisen Umstellung: Der vom SV Planegg-Krailling gekommene Martin Bauer, laut Schmöller, der Neuzugang aus den unteren Spielklassen, der „am nächsten am Stammplatz dran“ ist, musste in der 25. Minute wegen muskulärer Probleme raus, wurde durch Sean Erten ersetzt. Trotz des Durchhängers gegen Ende der ersten Halbzeit: Hochkarätige Möglichkeiten gestatteten die Pullacher dem FCI nicht, sie waren bei Andreas Roths Freistoß an den Pfosten (38.) sogar selbst nah an der Führung dran.

Im zweiten Durchgang präsentierten sie sich dann ohnehin wieder deutlich verbessert, machten dazu zwei Tore, an denen ein weiterer Ex-Planegger entscheidend beteiligt war: Der in der 58. Minute für Tim Sulmer eingewechselte Thomas Meyer bediente vor dem 1:0 Roth mustergültig durch die Schnittstelle der Abwehr (61.), und markierte den 2:0-Endstand nach Roths Vorarbeit selbst (79.). Nachdem er im ersten Versuch verstolpert hatte, schlenzte er den Nachschuss mit links ins lange Eck. „Er hat viel Eigenwerbung betrieben“, lobte Schmöller den Mittelfeldspieler.

Insgesamt sah der Coach seine Mannschaft „voll im Plan“, auch wenn er noch Schwachstellen feststellte, „vor allem im Herausspielen von Chancen“. Kopfschmerzen bereitet das Schmöller aber nicht: „Wir haben ja noch eine Woche.“

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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