Spitzenreiter quält sich zu Remis in Gundelfingen

Pullach fehlt "ein bisschen die Frische"

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Christoph Dinkelbach (r.) konnte in Gundelfingen Spielpraxis sammeln.

SV Pullach - Ein zähes Ringen lieferten sich der FC Gundelfingen und der SV Pullach. Am Ende hatte der um den Klassenerhalt kämpfende Bayernliga-Aufsteiger aus Schwaben dem Spitzenreiter aus dem Isartal ein 0:0 abgetrotzt, mit dem sich aber auch Frank Schmöller anfreunden konnte:

„Wir sind zufrieden mit dem Punkt, denn wir sind nicht so vermessen, dass wir glauben, wir fahren überall hin und gewinnen. Natürlich ist das unser Ziel, aber heute hatte die Mannschaft einfach nicht ihren besten Tag“, sagte der SVP-Coach.

350 Zuschauer sahen eine Partie ohne echte Höhepunkte, in der sie aufgrund des Einsatzwillens der Gastgeber trotzdem richtig mitfiebern konnten. „Wir haben nichts zugelassen, aber wir hatten selbst auch keine richtige Torchance. Es war ein Spiel, das von vielen Fehlpässen geprägt war. Gegen einen engagierten, laufstarken Gegner hat uns ein bisschen die Frische gefehlt“, fasste Schmöller das Geschehen zusammen. „Das ist aber in Ordnung, das passiert auch sehr, sehr guten Mannschaften. Und von der Einstellung her haben die Spieler alles gegeben. Es war nur ein bisschen laufintensiver als ich mir das vorgestellt hatte, weil wir zu viele Ballverluste hatten.“

Einen willkommenen Nebeneffekt der wenig vergnüglichen Partie versprach sich Schmöller zudem für seinen Rekonvaleszenten Christoph Dinkelbach, der in der zweiten Halbzeit zum Zuge kam: „Heute war es sehr undankbar, eingewechselt zu werden. Aber jede Minute tut ihm gut, damit er der vollwertige Spieler wird, den wir brauchen.“

Dass der Coach das Ergebnis auf der Habenseite verbuchen konnte, lag auch an den Resultaten der Konkurrenz. Zwei Spieltage vor Saisonhalbzeit beträgt der Vorsprung des SVP auf Platz zwei nach wie vor acht Punkte. „Immerhin sind wir auch nach 15 Spielen ungeschlagen und vorzeitig Herbstmeister, auch wenn dieser Titel nichts zählt“, sagte Schmöller, der die Begegnung ansonsten schnell abhakte und nach vorne blickte: „Wir müssen spielerisch zulegen, keine Frage. Aber diese Woche können wir wieder dreimal trainieren und wir werden sehr konzentriert arbeiten.“

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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