Zusammenfassung Bayernliga Süd

Pullach lässt Federn - Heimstettens Serie reißt gegen Vilzing

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Chaka Ngu’Ewodo markierte beide Tore für Pullach.

Bayernliga Süd - Der SV Pullach rettet dank Ngu'Ewodo gegen Regensburg II ein Remis. Der SV Heimstetten verliert zuhause gegen Vilzing. Pipinsried setzt sich knapp gegen Wolfratshausen durch. Die Zusammenfassung der Bayernliga Süd.

Auch am vorletzten Spieltag der Hinrunde blieb Tabellenführer SV Pullach ungeschlagen. Am Samstag aber musste sich Frank Schmöllers Mannschaft auf eigenem Platz mit einem enttäuschenden 2:2 gegen die tief in den Abstiegskampf verstrickte Reserve von Drittligist Jahn Regensburg begnügen. Erstmals seit Anfang August musste Torhüter Michael Hofmann dabei mehr als einen Gegentreffer hinnehmen, immerhin rettete Torjäger Chaka Ngu’Ewodo mit zwei verwandelten Strafstößen zu seinen Saisontoren 13 und 14 (42., 89.) nach zweimaligem Rückstand (37., 80.) den Nimbus der Unbesiegbarkeit.

Weitaus schmerzhafter war da schon der Rückschlag, den der SV Heimstetten am Samstag hinnehmen musste. Nach 16 von 18 möglichen Punkten aus den vorangegangenen sechs Partien erhielt Heiko Baumgärtners Mannschaft bei der 0:1-Heimpleite gegen die DJK Vilzing „vielleicht einen Dämpfer zur richtigen Zeit“, wie der 34-jährige Trainer trotzig erklärte. Viel vorzuwerfen hatte er seiner Elf eigentlich nicht. Das Gegentor fiel durch einen abgefälschten zweiten Ball im Anschluss an einen Freistoß (41.), die durchaus vorhandenen eigenen Möglichkeiten indes blieben ungenutzt. „Es war klar“, so Baumgärtner, „dass wir gegen Vilzing nicht zehn Hochkaräter bekommen würden und dass wir die wenigen Chancen, die wir kriegen, nutzen sollten“. Kurz nach dem Gegentreffer hatte Lukas Riglewski Pech mit einem Schuss ans Lattenkreuz (43.), Hugo Lopes scheiterte alleinstehend am gegnerischen Schlussmann (50.) und Manuel Duhnke mangelte es per Kopf an Präzision (81.). Ihren Torjäger Orhan Akkurt (14 Saisontreffer) brachten die Platzherren zu selten in eine aussichtsreiche Abschlusspostion, die Niederlage gegen biedere Gäste musste demnach als unglücklich, aber nicht unverdient verbucht werden. Was der SVH-Coach ähnlich sah: „In der ersten Halbzeit haben wir zu oft den letzten Schritt nicht gemacht, das 0:1 war dann die Quittung. In der zweiten war es zwar besser, es reicht aber nicht, wenn man nur eine Halbzeit ans Limit geht.“

Bereits am Freitagabend war indes der FC Unterföhring zu Hause gegen die SpVgg Hankofen-Hailing nicht über ein 1:1 hinausgekommen. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs egalisierte Gästespieler Christian Spengler, der sich später noch Gelb-Rot einhandelte (53.), die eben erst erzielte Führung der Platzherren durch Nimat Torah (40.). Trotz Überzahl aber gelang es Andreas Pummers Mannschaft im zweiten Abschnitt nicht, den dritten Sieg in Folge zu verbuchen.

Zum zehnten Mal in Serie unbesiegt blieb derweil Aufsteiger FC Ismaning durch das 2:2 am Samstag in Landsberg. Glücklich darüber war FCI-Coach Xhevat Muriqi dennoch nicht. War seine Mannschaft durch Luan da Costa Barros (10.) und Manuel Ring (79.) doch zweimal in Führung gelegen. Die Platzherren vergaben zwar zunächst einen Strafstoß (14.), kamen aber doch zweimal zurück (61., 88.). Der späte Treffer zum Endstand gelang dabei dem ehemaligen Ismaninger Rainer Storhas.

Im Gegensatz dazu mangelt es dem TSV 1865 Dachau wie schon in der Vorsaison an Konstanz. Ohne den verletzten Spielertrainer Fabian Lamotte blamierten sich die Dachauer am Samstag bei der 0:1-Heimpleite (Tor: 33.) gegen Abstiegskandidat Gundelfingen. Auf Platz zwei rangiert weiter der FC Pipinsried, der durch den gestrigen 2:1-Heimerfolg über Schlusslicht BCF Wolfratshausen zum zehnten Mal in Serie unbesiegt blieb. Markus Achatz (13.) und Atdhedon Lushi (44.) trafen für die Platzherren, Emin Kaya hatte für Marco Stiers BCF nur zwischenzeitlich egalisieren können (39.).

Text: Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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