Pullach mit schlechter Woche - 0:1 gegen Vilzing

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Nicht locker lassen die Vilzinger hier setzt ein Akteur der Gäste sogar im Sitzen noch gegen den Pullacher Bernd Häfele (im weißen Dress) nach.

SV Pullach - Eine unerfreuliche englische Woche endete für den SV Pullach mit einer 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen die DJK Vilzing.

Nach dem 1:1 gegen den SV Kirchanschöring und dem 1:4 beim TSV Kottern, die beide erst in diesem Sommer den Sprung in die Bayernliga Süd geschafft haben, mussten sich die Raben nun also einem Aufsteiger aus dem Vorjahr geschlagen geben. Allerdings einem sehr beachtenswerten: Die Oberpfälzer aus dem Landkreis Cham etablierten sich im ersten Jahr auf Rang fünf und lagen vor der Partie punktgleich mit dem SVP im Verfolgerfeld hinter den Spitzenteams.

Aus diesem Kreis haben sich die Pullacher nach der jüngst mageren Ausbeute erst einmal verabschiedet. „Dass ein Punkt aus drei Spielen, davon zwei gegen Aufsteiger, für den Anspruch des SV Pullach viel zu wenig ist, ist klar“, räumte Trainer Frank Schmöller ein, um im selben Atemzug zu betonen, dass er keine weitere Talfahrt befürchtet: „Wir sind nicht in einem gefährlichen Fahrwasser. Es war einfach eine schlechte Woche.“

An deren Ende er immerhin einen positiven Aspekt hervorhob. Hatte er gegen Kirchanschöring und Kottern noch die Einstellung kritisiert, so lobte er diesmal seine Spieler diesbezüglich sogar: „Ich habe der Mannschaft in der Kabine meinen Respekt vor ihrem Willen ausgesprochen. Sie hat zu keiner Minute aufgegeben. Heute gibt es keinen Vorwurf.“ Tatsächlich rackerten die Raben in der Gluthitze bis zum Ende durch, allerdings fehlte ihnen meist der Kombinationsfluss.

In einem an Torchancen armen Spiel sorgten die Gäste durch Sebastian Niebauer für den ersten Knaller, SVP-Keeper Cerruti Nsuka-Zola lenkte den Distanzschuss mit den Fingern gerade noch an die Latte (11.). Andreas Roth hatte die beste Pullacher Möglichkeit vor der Pause, sein abgefälschter Rechtsschuss trudelte am langen Eck vorbei (33.). Auf der anderen Seite konnte sich Nsuka-Zola noch einmal bewähren, diesmal gegen einen strammen Versuch von Markus Dietl (38.).

Viel mehr tat sich auch in der zweiten Halbzeit vor den Toren nicht. Nsuka-Zola baggerte nach einem Strafraumgewühl den Ball im Liegen weg (62.), zehn Minuten später musste er hinter sich greifen: Nach einer Ecke wirkte die SVP-Abwehr unsortiert, der kurz zuvor eingewechselte Christoph Weidner traf im Nachschuss (72.). Pullach antwortete mit Verzweiflungsangriffen. „Wir haben sehr oft die falsche Entscheidung getroffen, aber solche Tage gibt es“, so Schmöller, der zwar Verständnis für seine Spieler aufbrachte, aber ihre Aktionen doch nicht immer verstand: „Wenn man es schon selber im Kopf nicht einfach hat, warum spielt man dann auch noch kompliziert? Wenn wir hundertprozentig konzentriert gewesen wären, hätten wir auch Torchancen herausgespielt. Aber unser Spielvortrag im vorderen Drittel war nicht optimal.“ Nur Roth tankte sich einmal richtig durch und verfehlte das Gehäuse knapp (85.). Zu wenig, um den Erfolg der Gäste noch zu verhindern.

„Es war ein Spiel, das keinen Sieger verdient hatte“, meinte Schmöller zwar, doch die Vilzinger durften sich durchaus zurecht freuen. Sie hatten sich dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und schnörkellosem Fußball das Resultat redlich erarbeitet. „Vilzing ist eine gute Mannschaft“, lobte SVP-Manager Theo Liedl. An diesem Nachmittag zumindest gut genug für einen leicht angeschlagenen Gegner, wie auch Schmöller zugab: „Man hat die Unsicherheit gespürt, das 1:4 in Kottern hat Selbstvertrauen gekostet.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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