Liendl fahndet weiter

Pullach sucht "Kracher im Sturm"

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Theo Liedl fahndet nach einem torgefährlichen Angreifer.

SV Pullach - Seit gestern läuft beim SV Pullach die Vorbereitung auf die neue Bayernliga-Saison. Nach den ersten Einheiten steht am Samstag, 25. Juni (15 Uhr), der erste Test an, und das ist mit dem Heimspiel gegen die in der Regionalliga angesiedelte U21 des TSV 1860 München gleich ein Hammer.

Wenige Tage nach dem zweiten freundschaftlichen Vergleich, am Mittwoch, 29. Juni (19 Uhr), ebenfalls zuhause, gegen den Landesligisten VfB Hallbergmoos, folgt schon eine Pflichtpartie: Zur ersten Toto-Pokal-Runde gastiert der SVP am Samstag 2. Juli (18.30 Uhr) beim Landesligisten TuS Holzkirchen. „Ein guter Test unter Wettkampfbedingungen“, so Pullachs Manager Theo Liedl. Das Isartalderby beim Bezirksligisten TSV Grünwald am Samstag, 9. Juli (14 Uhr) stellt dann die Generalprobe für den Bayernliga-Auftakt dar, zu dem die Raben ausnahmsweise am Sonntag, 17. Juli (15 Uhr), den TSV Schwabmünchen empfangen. Generell trägt der SVP seine Heimspiele weiterhin samstags aus. In Sachen Neuzugänge hat sich an der Gistlstraße über die bereits vermeldeten Thomas Meyer, Martin Bauer, Stefanos Bavas (alle vom SV Planegg-Krailling), Sean Erten (TuS Holzkirchen) und Besart Murtezi (1860 Rosenheim) hinaus noch nichts getan. Trainer Frank Schmöller hätte gerne noch einen „Kracher im Sturm“, Liedl versucht ihm diesen Wunsch zu erfüllen: „Mal schauen. Ich verhandle mit ein, zwei Leuten.“

Neu im Trainerteam ist ein alter Bekannter: Dario Casola war bis 2008 für die Raben aktiv, wechselte dann nach Planegg, wo er bis zur Saison 2013/14 spielte, zuletzt als Kapitän. Danach wurde er bei den Würmtalern Co-Trainer, übernahm im April 2015 das Amt des Chefcoach, schaffte mit dem Team den Landesliga-Verbleib. Im April dieses Jahres gab der 30-Jährige seine Tätigkeit aber freiwillig auf, als bekannt wurde, dass der zu jenem Zeitpunkt auf dem letzten Platz der Landesliga Südost liegende Verein für die neue Saison nicht mehr mit ihm plante.

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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