FCU bislang mit nur einem Heimsieg

Pummer zur schwachen Heimbilanz: "Juckt mich überhaupt nicht"

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„Wir waren keine drei Tore schlechter“: FCU-Trainer Andreas Pummer hadert noch mit dem 1:4 gegen Pullach.

FC Unterföhring - Auch wenn es zu Hause noch nicht so recht laufen mag, so winkt dem FC Unterföhring weiterhin der Sprung in die Spitze der Bayernliga Süd. Im heutigen Nachholspiel gegen die DJK Vilzing (19 Uhr) würde ein Sieg die Kicker aus dem Münchner Norden auf Tabellenplatz drei heben.

Die Ausgangslage in der Nachholpartie ist gleich für die beiden Mannschaften, die derzeit mit vier weiteren Teams bei jeweils 16 Punkten stehen. In der korrigierten Tabelle nach dem zehnten Spieltag ist das nun das Spiel um Platz drei. Der Sieger verfolgt Pullach und Dachau 65, während bei einem Unentschieden beide Rang drei teilen würden. „Für mich ist die Tabelle nur eine Nebenerscheinung“, spielt der Unterföhringer Trainer Andreas Pummer die Ausgangslage herunter.

Er möchte vielmehr die Erlebnisse vom 1:4 aus dem Spitzenspiel gegen Pullach mit einem Erfolgserlebnis aus den Köpfen bringen. „Das Spiel ist nicht glücklich für uns gelaufen“, sagt Pummer. Ihn beschäftigt es noch, dass Pullach mit der einzigen Torszene der gesamten ersten Halbzeit in Führung ging und dann das 0:3 auch noch eine verunglückte Flanke war. „Wir waren keine drei Tore schlechter“, sagt Pummer und betont stolz, dass der FCU auch nach dem 0:3 noch den Willen hatte, die Partie zu drehen.

Unter dem Strich steht nun aber die desaströse Heimbilanz von einem Sieg und drei Niederlagen, die auch allesamt gegen die Nachbarn aus dem Landkreis München (Ismaning, Heimstetten, Pullach) kassiert wurden. Auf den vorletzten Rang der Heimtabelle vor Wolfratshausen (ein Sieg, vier Niederlagen) reagiert Pummer ähnlich wie bei der Option mit dem Sprung auf den dritten Platz: „Das juckt mich überhaupt nicht.“ Aber auch Pummer weiß, dass auf Dauer Heimpunkte nicht durch Auswärtssiege am Fließband ersetzt werden können.

Gegen Vilzing fehlen weiterhin die Verletzten Dora und Mayer sowie Martin Büchel, der am Montagabend in der WM-Qualifikation mit Liechtenstein in Spanien spielte. Die Ausfälle zusammen mit den Belastungen der englischen Woche könnten bedeuten, dass der monatelang verletzte Neuzugang Artur Kubica sein Startelf-Debüt in Unterföhring geben könnte.

Andreas Pummer lässt sich auch offen, wie er bei den Torhütern weiter verfährt. Sebastian Fritz war zum Saisonstart die Nummer eins und muss sich nach seinem Urlaub hinter Patrick Nothhaft anstellen. Für diese Woche lässt der FCU-Trainer noch offen, ob er heute gegen Vilzing und am Samstag bei Dachau 65 jedem einen Einsatz gibt. Den etwa gleichstarken Keepern sagt Andreas Pummer, dass sie ihm in jedem Training Argumente liefern können.

Text: Nico Bauer

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz (Nothhaft) – Schlottner, Brandstetter, Kelmendi, Putta – Hofmann (Kain), Yilmaz – A. Arkadas, Kubica (T. Arkadas), Hollering (Krabler) – Faber.

Quelle: fussball-vorort.de

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