Heimstettener Doppeltorschütze im Interview

Riglewski über Doppelpack gegen 1860: "Freut mich als Roter besonders"

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Riglewski traf gegen die Löwen!

SV Heimstetten - Im Testspiel gegen den TSV 1860 München verpasste der SV Heimstetten die Sensation. Lukas Riglewski traf doppelt und brachte sein Team mit 2:0 in Führung. Fußball vor Ort hat nachgefragt, wie er sich nach diesem Spiel fühlt.

Lukas Riglewski durfte im Testspiel gegen den TSV 1860 ran. Im Interview spricht er über seine zwei Treffer und die Aufstiegschancen des SV Heimstetten.

Lukas, erst mal Alles Gute zum Geburtstag. Genug Grund zum Feiern hattest du ja bereits. Hast du dich mit deinen zwei Toren gegen 1860 München selber beschenkt?

„Ja, klar. Die Tore waren eine schöne Sache. Umso besser, dass ich heute auch noch Geburtstag habe. Vielleicht hab ich ja genau deswegen getroffen.“

Wie hat es sich angefühlt gegen eine Profiteam aufzulaufen und dann auch noch zweimal zu treffen?

„Es ist immer etwas Besonders gegen ein Profiteam aufzulaufen. Wenn ich dann auf dem Platz stehe, merke ich davon aber nichts mehr. Man spürt, dass es intensiver ist und ich mich noch mehr konzentrieren muss. Dass ich dann auch noch treffe, freut mich als Bayernfan natürlich doppelt."

Trotzdem reichte es am Ende nicht für den Sieg. Kann man aus deiner Sicht überhaupt von einer Enttäuschung sprechen?

„Enttäuschend war es nicht. Aber ich will als Sportler natürlich immer gewinnen. Ein Unentschieden wäre schön für uns gewesen. Aber wir haben auch so als Team gut harmoniert. Wir konzentrieren uns jetzt voll auf das Wochenende, die Liga ist viel wichtiger.“

Nächsten Samstag steht wieder der Alltag in der Bayernliga an. Dein Verein, der SV Heimstetten steht momentan auf dem 5. Platz. Pullach spielt eine überragende Saison und ist aktuell unerreichbar. Letztes Jahr konnte Pullach dennoch nicht aufsteigen, weil sie nicht die Auflagen für die Regionalliga erfüllen konnten. Hoffst du dieses Jahr auf das selbe Szenario, um eure Aufstiegschancen zu erhöhen?

„Wir müssen erst einmal unsere Leistung bringen, bevor wir das Wort 'Aufstieg' in den Mund nehmen. Ich weiß nicht, ob man auf so ein Szenario wie im vergangenen Jahr hoffen sollte. Wir wollen nicht auf andere angewiesen sein, sondern aus eigener Kraft aufsteigen. Jetzt sollten wir aber zuerst unsere kommenden Aufgaben erfüllen.“

Wer zählt im Kampf um den Relegationsplatz zu den größten Konkurrenten?

„Natürlich Dachau, mein Ex-Verein. Ich wusste schon immer, dass sie sehr gefährlich sind. Außerdem schätze ich Unterföhring und Pipinsried als sehr stark ein. Diese drei Mannschaften sind die konstantesten und werden sich langfristig oben halten.“

Das Interview führte Philipp Burde

Quelle: fussball-vorort.de

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