Zwei Strafstöße brechen SCF das Genick

SCF-Trainer Westermair moniert "schülerhaftes Verhalten"

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Arton Berisha, gezeichnet von der hitzigen Partie gegen Phönix München.

SC Fürstenfeldbruck – Der ungebremste Durchmarsch des Landesliga-Absteigers aus der Kreisstadt in die Kreisliga wird für den SC Fürstenfeldbruck immer wahrscheinlicher.

Zwei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde warten die Kreisstädter weiter auf den ersten Saisonsieg. Auch am Samstag zahlte das junge Team bei der 2:5-Niederlage gegen den FC Phönix München Lehrgeld.

Dabei hatte es für die Kreisstädter vielversprechend begonnen. Der engagierte Beginn wurde früh mit dem 1:0 durch Ugur Alkan belohnt. Danach trat erstmals der Unparteiische Dominik Kappelsberger (Aßling) ins Rampenlicht, als er einen an Alkan verursachten Strafstoß nicht gab, dafür aber auf der Gegenseite die angeschossene Hand von Arton Berisha als elfmeterreif beurteilte.

Die Unerfahrenheit der Brucker Elf spiegelt sich auch in der Entstehung des Ausgleichs nach dem Elfmeter wider: Nachdem SCF-Keeper Maxi Knobling den Strafstoß parierte, blieben die SCF-Kicker wie erstarrt an der Strafraumgrenze stehen, während Phönix nachsetzte und traf. Zwei Minuten später fingen sich die Brucker sogar das 1:2 ein. Alkan hätte die Kreisstädter zurück ins Spiel bringen können, sein Schuss flog aber über die Querlatte.

Spielentscheidend war der zweite Strafstoß gegen die Brucker, den Tamas Madar verursachte. Der verunsicherte Referee zeigte jedoch nicht dem Übeltäter die Rote Karte, sondern Kapitän Julius Ostarhild. Die Situation auf dem Platz drohte zu eskalieren. Abteilungsleiter Alfred Thurner und Jugendtrainer Angelo Pucci eilten auf den Platz. Erst nach fast fünfminütiger Unterbrechung ging’s weiter.

Trotz Unterzahl gelang es den Bruckern, nochmal für Spannung zu sorgen. Mit einem Freistoß verkürzte Ilija Sivonjic auf 2:3. Als in der Nachspielzeit Torhüter Knobling im Strafraum mitstürmte, ging der Schuss allerdings nach hinten los. Noch aus der eigenen Spielhälfte erzielten die Gäste das 4:2, wobei der zurückeilende Knobling das Leder beim Rettungsversuch unglücklich über die eigene Torlinie beförderte. Ein weiterer Konter der Gäste führte zum 2:5-Endstand.

Trainer Michael Westermair monierte nach der Partie die vielen individuellen Fehler: „Wir haben uns einfach in vielen Situationen schülerhaft verhalten.“

Text: Dieter Metzler

Quelle: fussball-vorort.de

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