SVP-Coach hofft auf sieben Punkte bis zum Winter

Schmöller: "Wir sind wieder da"

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Frank Schmöller sieht seine Elf nach dem 5:1 gegen Ismaning wieder in der Spur.

SV Pullach - Vier Unentschieden in Folge ließen bei der Konkurrenz zuletzt die Hoffnung aufkeimen, dass beim immer noch unbesiegten Tabellenführer SV Pullach allmählich die Kräfte schwinden könnten.

Mit einem überzeugenden 5:1- Heimerfolg am Samstag über den FC Ismaning aber hatte Frank Schmöllers Mannschaft die richtige Antwort parat. „Das tut uns gut“, räumte der 50-jährige Trainer nach dem Sieg über seinen Ex-Klub erleichtert ein. Dabei hatten die Gäste zunächst einen optimalen Start erwischt. Vom Anstoß weg nutzten sie die Pullacher Orientierungslosigkeit in der Defensive, der völlig freistehende Tobias Killer schob ungestört zum 0:1 ein (1.). Der Spitzenreiter allerdings zeigte sich davon wenig beeindruckt und drehte die Partie noch vor dem Seitenwechsel durch Tim Sulmer (24.) und ein Traumtor aus 40 Metern von Andreas Roth (27.).

Nach dem Wiederanpfiff war das Spiel schnell entschieden. Daniel Leugner erhöhte zunächst auf 3:1 (52.), kurz darauf wurde Ismanings Muhammed Aladdinoglu mit einem strengen Platzverweis wegen groben Foulspiels bedacht (55.), und wieder nur wenige Minuten später stellte Christoph Dinkelbach auf 4:1 (62.). Der Schlusspunkt war schließlich erneut Roth vorbehalten (80.).

„Wir haben eigentlich ganz gut angefangen“, resümierte FCI-Coach Xhevat Muriqi ernüchtert, „machen dann zwei dumme Fehler und geraten dadurch auf die Verliererstraße“. Aufgrund personeller Engpässe „fehlt die Kontinuität“, versuchte der 42-Jährige die dritte Niederlage in Folge zu erklären, „Pullach war heute einfach effektiver“. An Kritik wollte Muriqi, der einst in Ismaning Schmöllers Co-Trainer gewesen war, jedoch auch nicht sparen, seine zweite Reihe mache „zu wenig Druck“ auf die Etablierten, mahnte er an.

Das exakte Gegenteil hatte sein ehemaliger Chef zu kommentieren. Auch ohne ihren besten Torjäger Chaka Ngu’Ewodo (14 Saisontreffer), dem Schmöller „eine Verschnaufpause“ gönnte, habe seine „Mannschaft gezeigt, wozu sie in der Lage ist“, honorierte der SVP-Coach, und damit „ein Zeichen gesetzt, dass wir wieder da sind“. Nachdem es seine Elf zuletzt „vielleicht ein bisschen schleifen hat lassen“, wie Schmöller beklagte, fände er in den drei Partien bis zur Winterpause „noch sieben Punkte überragend“. Damit würde der Vizemeister der letzten beiden Spielzeiten tatsächlich ungeschlagen überwintern.

Text: Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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