Zwei Abgänge beim SV Pullach

Schmöller wünscht sich Sieg zum Fünfzigsten

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Frank Schmöller feiert am Sonntag seinen 50. Geburtstag.

SV Pullach - Vor dem Gastspiel beim TSV Landsberg vermeldet der SV Pullach mit Königer und Wolf-Weißbrod zwei Abgänge.

Wechselspiele beim SV Pullach: Vor dem Gastspiel beim TSV Landsberg am Samstag (14 Uhr) haben sich zwei Akteure von der Gistlstraße verabschiedet. Einem der beiden werden die Raben aber sofort wieder begegnen: Moritz Wolf-Weisbrod kickt ab sofort für die Gastgeber. Frank Schmöller geht davon aus, dass sein ehemaliger Schützling hoch motiviert sein wird, fürchtet ihn vermutlich aber auch nicht über die Maßen. Der Linksfuß zählte beim SVP-Coach nie zu den Stammkräften. „Er wollte weg, dann war das für mich auch in Ordnung“, kommentiert Schmöller diese Personalie kurz und bündig. Mehr Worte verliert der Trainer, der am Sonntag seinen 50. Geburtstag feiert, über den zweiten kurzfristigen Abgang, Florian Königer, der sich dem Landesligisten TSV Gilching-Argelsried anschließt: „Er schafft es von der Arbeit her nicht mehr, den Aufwand für die Bayernliga zu betreiben. Gilching hat ihm das Angebot gemacht, dass er mit einem Mal Training in der Woche am Wochenende spielen wird. Und weil sich Flo immer anständig verhalten hat, haben wir das Okay gegeben“, erläutert Schmöller die Umstände des Wechsels, den er durchaus bedauert, „weil mir dadurch hinten ein bisschen die Alternativen fehlen.“

Neuverpflichtungen für die Defensive strebe der Bayernliga-Spitzenreiter allerdings nicht an, versichert Schmöller, der im Herbst mit der Rückkehr der langzeitverletzten Christoph Dinkelbach (Schambein) und Niklas Mooshofer (Kreuzbandriss) rechnet. Auch in der Offensive gab es jüngst eine Hiobsbotschaft, die sich zum Glück für den Betroffenen und das ganze Team als nicht ganz zutreffend herausstellte: Tim Sulmer hat vor zwei Wochen in Heimstetten weder eine Schultereckgelenksprengung erlitten noch einen Bänderriss, sondern nur eine Dehnung davongetragen. „Er hat am Dienstag leicht trainiert, mal sehen, ob es für dieses Wochenende schon reicht“, so Schmöller, der in diesem Fall sicher nichts riskieren wird: „Für diese Position haben wir genug Alternativen.“ Die angesichts des strammen Auftaktprogramms auch dringend nötig waren. Nun sind die englischen Wochen aber überstanden. Die zuletzt vermisste Frische versuchte der Coach in der abgelaufenen Woche allerdings nicht durch Regeneration zurückzuholen, sondern im Gegenteil: „Wir haben Gas gegeben, damit wieder Schwung reinkommt.“ Schwung, den man beim mit vier Punkten aus sieben Spielen so schwach gestarteten TSV unbedingt braucht: „Das ist für mich überraschend“, sagt Schmöller und warnt: „Die Landsberger stehen gegen uns unter Druck, da erwartet uns sicher ein heißes Spiel.“ Dem er allerdings ganz cool entgegenblickt: „Wir sind ungeschlagen und ich sehe keinen Grund, warum das nicht so bleiben soll.“

SV Pullach: Hofmann - Purschke, Leugner, Benede, Beierkuhnlein, Hutterer, Häfele, Bauer, Roth, Penic, Ngu’Ewodo.

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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