SVH gegen Landsberg stark geschwächt

Schock in Heimstetten: Staudigl vor monatelanger Pause

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Bittere Enttäuschung: Heimstettens Neuzugang Kevin Staudigl hat sich erneut schwer am Knie verletzt.

SV Heimstetten - Zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt liegen bei Kevin Staudigl gerade mal 48 Stunden. Zu Beginn dieser Woche habe ihm der Neuzugang des SV Heimstetten versichert: „Ich bin fit und habe keine Beschwerden mehr“, berichtet Trainer Heiko Baumgärtner.

Zwei Tage später darf der 24-Jährige, hinter dem mehrere schwere Knieblessuren liegen, dann erstmals bei seinem neuen Club im Mannschaftstraining ran – aber nicht lange.

Denn schon beim Aufwärmen verletzt sich der Mittelfeldspieler abermals am Knie und muss ins Krankenhaus gebracht werden. Zwar stehe eine Kernspinuntersuchung noch aus, „aber Kevin hat gesagt, dass er ein Schnalzen gehört hat“, erzählt Baumgärtner. „Wahrscheinlich ist es erneut ein Kreuzbandriss.“ Für Staudigl, der nach seinem Wechsel vom Kirchheimer SC beim SVH durchstarten wollte, ist das eine niederschmetternde Diagnose. „Er hatte richtig Bock und war heiß“, sagt Baumgärtner. „Für ihn ist das unglaublich bitter.“

Kevin Staudigl wird heute natürlich fehlen, wenn der Bayernligist in der zweiten Qualifikationsrunde des Totopokals den TSV Landsberg empfängt (19.30 Uhr). Darüber hinaus hat Baumgärtner weitere Personalsorgen: Dominik Schmitt ist privat verhindert, und bei Simon Huber ist eine alte Knieverletzung aufgebrochen; dem Abwehrspieler drohe gar eine weitere Operation, sagt der Trainer. Dazu hat sich Torwart Marijan Krasnic einen Bänderriss zugezogen, weshalb er zwei bis drei Wochen aussitzen muss.

Nicht zuletzt wegen all dieser Ausfälle würde der SVH gerne noch den einen oder anderen Spieler verpflichten, vornehmlich in der Offensive. Zuletzt sei man an Martin Mayer dran gewesen, berichtet Baumgärtner. Doch der Mittelfeldmann, der vergangene Saison für Deisenhofen in der Landesliga spielte, habe sich für den Regionalligisten TSV Buchbach entschieden. „Wir werden jetzt nicht auf Teufel komm raus jemanden holen“, sagt der Coach. „Aber wenn sich etwas ergibt, dann werden wir noch ein, zwei Transfers tätigen. Aktuell ist der Kader doch recht dünn.“

Zunächst aber will Baumgärtner – aller Ausfälle zum Trotz – in die Hauptrunde des Totopokals einziehen. Gegen den Ligarivalen Landsberg erwartet er „einen Härtetest unter Wettkampfbedingungen“. Tags darauf steht für den SVH dann das letzte Testspiel beim Kreisligisten FC Schwaig an, ehe es eine Woche später in der Bayernliga losgeht – am 16. Juli, mit einem Auswärtsspiel beim TSV Kottern.

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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