Neu-Hachinger trifft im ersten Spiel

Schromm: "Hain ist ein absoluter Glücksfall für uns"

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Neuzugang Stephan Hain traf bei seinem Haching-Debut gegen Memmingen.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching muss mit der schweren Rolle des haushohen Favoriten zurechtkommen, was beim jüngsten 3:1 (1:1) beim FC Memmingen phasenweise zu beobachten war.

Stephan Hain ist seit Freitag offiziell Hachinger. Der Neuzugang vom Zweitligisten TSV 1860 München war bereits beim Auswärtssieg der SpVgg in Memmingen mit von der Partie. Mit Hain in der Startformation glückte den Hachingern am dritten Spieltag der dritte Sieg. Der Ex-Bundesligaspieler des FC Augsburg erzielte dabei gleich sein erstes Tor im Trikot der Rot-Blauen.

In der Regionalliga Bayern gibt es kaum Spieler auf so einem hohen Niveau wie Hain und Dominik Stahl, der ebenfalls vor ein paar Tagen von 1860 zu den Hachingern gewechselt war. SpVgg-Trainer Claus Schromm schwärmt schon seit Wochen vom Angreifer, der in der Vorbereitung als Trainingsgast bei den Hachingern dabei war.

Nachdem Hain jetzt auch offiziell zur Mannschaft dazu gehört, ist Schromm umso erfreuter. „Er ist ein absoluter Glücksfall für uns“, sagte Schromm. „Er spielt sehr intelligent und hat eine gute Spielfortsetzung. Auch charakterlich passt er hervorragend zu uns. Er geht sehr demütig an die Sache ran.“

Der Fußballlehrer zeigte sich zufrieden mit Hains Debüt in Memmingen: „Es war okay und hat gepasst. Er hat gute Ansätze gezeigt.“

Von seinen Mitspielern wurde der 27 Jahre alte Angreifer gut aufgenommen. „Stephan ist menschlich ein super Typ. Er hat ja schon ein paar Wochen mit uns trainiert. Deswegen war er auf dem Feld jetzt auch kein Fremdkörper“, sagte Hachings Mittelfeldspieler Ulrich Taffertshofer über seinen neuen Kollegen.

Mit Hain sind die Hachinger noch einmal stärker geworden, was den Gegnern nicht entgangen ist. Die Liga-Konkurrenz brennt in jedem Spiel darauf, dem Meisterschaftskandidaten ein Bein zu stellen. In Memmingen musste sich der Tabellenführer gerade in der ersten Hälfte massiver Gegenwehr der Heimelf erwehren. Was der Mannschaft nicht immer schmeckte.

„Memmingen hat uns da alles abverlangt. Da haben wir froh sein können, dass wir nur ein Tor gefangen haben“, sagte Taffertshofer.

Vor allem das frühe Attackieren der Allgäuer stellte die SpVgg hin und wieder vor Probleme. Vor dem Gegentor kurz vor dem Pausenpfiff mussten die Hachinger dem FC vor allem in der ersten halben Stunde die eine oder andere Torchance genehmigen. „Sie haben sehr gut nach vorne verteidigt. Da sind wir ein bisschen in die Bredouille gekommen“, sagte Schromm. Erst ab der zweiten Hälfte hatten die Hachinger dann ein leichteres Spiel und konnten ihre Überlegenheit ausspielen und in Tore ummünzen.

In den kommenden Spielen wird es freilich zu ähnlichen Situationen kommen. Schon beim nächsten Spiel morgen (19 Uhr) im Unterhachinger Sportpark gegen die SpVgg Greuther Fürth II dürfte das gleiche Spielchen auf dem Programm stehen: Der Gegner gibt alles, um mit Haching mithalten zu können. Taffertshofer ist sich der Schwere der künftigen Aufgaben bewusst. Unabhängig vom Gegner wolle man sich auf die eigene Leistung konzentrieren. „Unser Ziel ist der Aufstieg. Wir müssen uns jede Woche der Herausforderung stellen und unsere Leistung abrufen“, so Taffertshofer.

Text: Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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