Schromm hat "geilen Kader"

Schwabl: "Konkurrenzkampf belebt das Geschäft"

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Haching-Boss Manni Schwabl genießt die momentane Luxus-Situation.

SpVgg Unterhaching -  Nach den ersten beiden Siegen beim TSV 1860 Rosenheim (2:1) und jüngst gegen den VfR Garching (5:1) hat die SpVgg Unterhaching als Tabellenführer der Regionalliga Bayern lediglich ein Luxus-Problem: Das maximale Leistungsvermögen ist noch nicht erreicht.

Bisher waren noch nicht einmal alle der 30 Kaderspieler im Einsatz. Einige Akteure mussten zuletzt gegen Garching sogar auf der Tribüne zusehen. Spieler, um die sich andere Regionalligisten reißen würden. Der Hachinger Kader ist aktuell so üppig besetzt, dass es gar nicht alle in den 18-Mann-Kader des Spieltages schaffen. SpVgg-Trainer Claus Schromm hat jede Woche die Qual der Wahl. Dass sich Unzufriedenheit mangels Einsätzen im Kader breit machen könnte, sehen die Verantwortlichen nicht. „Wir können froh sein, so einen breiten und geilen Kader zu haben“, sagt Schromm. SpVgg-Präsident Schwabl sieht das Luxus-Problem entspannt. „Konkurrenzkampf belebt das Geschäft“, meint der Ex-Bayern-Profi.</p>

<p>Schromm bleibt im Hinblick auf die nächsten Wochen, wo neben Ligaspielen auch Partien im DFB-Pokal sowie im bayerischen Toto-Pokal folgen, gelassen. „Es kommt im August auch noch der Pokal dazu. Da wird jeder noch gebraucht.“ Der Konkurrenz dürfte Haching Sorgen bereiten. Angreifer Stephan Hain steht als Trainingsgast immer noch in der Warteschleife und könnte zusätzlich verpflichtet werden. Neuzugang Dominik Stahl, der gegen Garching sein Pflichtspieldebüt nach einem knappen halben Jahr Verletzungspause gab, ist noch lange nicht an seiner Leistungsgrenze angelangt. Der gleich mit einem Tor zum Einstand gestartete Stahl fühlt sich im Unterhachinger Sportpark gut aufgenommen und dürfte sich noch weiter steigern. „Die Mannschaft hat es mir sehr leicht gemacht. Ich denke, dass ich der Mannschaft immer besser helfen kann“, sagt der Hachinger Sechser. Zurücklehnen ob der komfortablen Lage möchte sich die SpVgg nicht. Schwabl bleibt weiter kritisch, auch wenn es sich dabei eher nach Jammern auf hohem Niveau anhört: „Die Fahrlässigkeit bei der Chancenverwertung ärgert mich jeden Tag.“ Die hervorragende Tabellenposition entlockt dem der SpVgg-Chef auch keine Euphorie. „Nach dem zehnten Spieltag schaue ich vielleicht mal auf die Tabelle.“</p>

Text: Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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