Hachings Verantwortliche zuversichtlich

Schwabl: "Nächste Saison oben angreifen"

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Manni Schwabl hat mit seinen Hachingern in der kommenden Spielzeit einiges vor.

SpVgg Unterhaching - Für Schlagzeilen hat die SpVgg Unterhaching in der vergangenen Saison besonders in DFB-Pokal gesorgt. Nach den sensationellen Erfolgen gegen Ingolstadt und Leipzig war dann erst gegen Leverkusen Schluss.

Der Wettbewerb spülte rund eine Million Euro in die Kasse und steigerte auch überregional wieder den Bekanntheitsgrad. Aktuell haben sich Hachinger erneut für die Pokal-Hauptrunde qualifiziert und hoffen natürlich wieder auf einen attraktiven Gegner in der ersten Runde.

Jetzt steht am 28. Mai noch das mit 5000 Euro dotierte Finale im bayerischen Toto-Cup gegen Kickers Würzburg auf dem Programm. Dann schickt Trainer Claus Schromm seine Schützlinge bis zum 13. Juni in den Urlaub. „In der kommenden Saison wollen wir ganz oben angreifen“, lautet das Motto des Präsidenten Manfred Schwabl und des Trainers.

Am letzten Spieltag hatte es noch einmal viel Beifall für die Akteure des der Viertligisten gegeben. Im vorgezogenen Saisonfinale gewann der Regionalligist das letzte Heimspiel gegen den TSV Buchbach mit 2:0. Im Sportpark brannten die „jungen Wilden“ ein fußballerisches Feuerwerk ab. Wie so oft in der abgelaufenen Runde, vergaben die Schützlinge von Trainer Schromm Chancen am Fließband, aber Markus Einsiedler und Vitalij Lux machten den verdienten Finalerfolg perfekt. Somit schließt der Drittliga-Absteiger die Saison 2015/2016 als Tabellenvierter ab. „Damit konnte man eigentlich nicht rechnen, wir sind sehr zufrieden“, meint der Hachinger Coach.

Vor einem Jahr sah es noch düster aus beim ehemaligen Bundesligisten. Die erste Mannschaft war gerade von der dritten in die vierte Liga abgestiegen. Fast alle damaligen Leistungsträger verabschiedeten sich. Die zweite Mannschaft, lange Jahre ein Bayernliga-Dauerbrenner, wurde sogar aufgelöst. Doch Schwabl und Schromm krempelten die Ärmel hoch und kämpften für einen Neubeginn. Dabei setzte das Duo in erster Linie auf Talente aus der Region und den eigenen Reihen. „Nach schlechtem Start sind wir dann ins Rollen gekommen“, erinnert sich Schromm an den permanenten Leistungsschub innerhalb des Kaders, den man in der laufenden Saison durch einige Ex-Profis sinnvoll ergänzen könnte. 

Text: Klaus Kirschner

Quelle: fussball-vorort.de

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