"Eine hirnverbrannte Aktion"

Sechs Spiele Sperre! Höß faltet Grahammer zusammen

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Philipp Grahammer hat seiner Mannschaft einen Bärendienst erwiesen und fehlt im letzten Spiel gegen Kirchanschöring.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried benötigt am kommenden Samstag beim SV Kirchanschöring (14 Uhr) noch einen Sieg um den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt zu machen.

Einer der nicht mithelfen kann ist Philipp Grahammer, er sah im Heimspiel gegen die SpVgg Hankofen-Hailing in der 75. Minute die rote Karte. Nun hat FCP-Präsident Konrad Höß die Sperre vom bayerischen Fußballverband mitgeteilt bekommen und ist wütend.

Nach einem Foul an Manuel Eisgruber mischte sich Grahammer ins Geschehen ein und beförderte Lukas Reif zu Boden, er sah daraufhin folgerichtig die rote Karte. Das Urteil: sechs Spiele muss der Mittelfeldmotor Philipp Grahammer zuschauen. Schiedsrichter Pantelis Gitopoulos wertete die Aktion als Schlag mit der Faust in den Nacken. Grahammer verlässt den FCP im Sommer in Richtung Unterföhring, wie Konrad Höß nach dem Spiel gegen Hankofen erklärte. Er wird somit einen Teil seiner Sperre auch in Diensten des FCU absitzen müssen. Höß ist stocksauer auf den Mittelfeldspieler: „So etwas habe ich in meinen 50 Jahren beim FC Pipinsried noch nicht erlebt. So eine hirnverbrannte Aktion ist unglaublich.“ Höß, der bereits mit den Verantwortlichen des Bayerischen Fußballverband Kontakt aufgenommen hat stellt klar: „Ein Einspruch hätte keine Chancen wurde mir erklärt. Er hat in den vergangenen Wochen nur wenig trainiert und das ist nun die nächste Hammeraktion.“

Am kommenden Samstag muss Grahammer somit zuschauen, ob seine Kollegen den Klassenerhalt beim SV Kirchanschöring schaffen. Für alle FCP-Fans, die ihren Verein unterstützen wollen fährt um 10 Uhr ein kostenloser Bus am Sportheim in Pipinsried ab.

Text: mko

Quelle: fussball-vorort.de

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