Energieleistungen werden belohnt

Segashi sichert Pipinsried Auswärtspunkt

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Arbnor Segashi erzielte den Ausgleich für Pipinsried.

FC Pipinsried - Die Gäste konnten gestern Abend wieder auf Ruben Popa zurückgreifen, der seine Rotsperre aus dem Match gegen Heimstetten abgesessen hatte.

Beide Teams begannen die Partie verheißungsvoll, es wurde offensiv nach vorne gespielt. Dabei erwischte der TSV den besseren Start, Nico Tremml netzte nach nur sechs Minuten zum Führungstreffer ein. Dabei trat genau jener Fall ein, vor dem FC-Manager Roman Plesche im Vorfeld gewarnt hatte: „Wir dürfen nicht in Konter laufen“, so lautete die Devise, die nach nur sechs Minuten Makulatur war.

In der Folge war der Gastgeber Chef im Ring. Da war es aus Sicht des Gastes nur gut, dass mit Thomas Reichlmayr ein sehr guter Keeper zwischen den Pfosten stand. Reichlmayr verhinderte mit einer Glanztat gegen Daniel Nutz einen höheren Rückstand, dieser hätte vermutlich das frühe Aus für die Pipinsrieder bedeutet.

Die Angriffsbemühungen der Elf von FC-Trainer Fabian Hürzeler verliefen zumeist im Sande, doch ab Mitte der ersten Halbzeit bekam der Gast aus Pipinsried endlich besser Zugriff auf das Geschehen. Offensive Akzente setzten die Blau-Gelben zumeist mit Weitschüssen, allerdings strichen diese durch Philip Grahammer und zwei Mal Sebastian Mittelhuber allesamt neben den Kasten. Der TSV Bogen stand in der Folge sehr tief und präsentierte sich zweikampfstark– der Gastgeber lauerte auf Konter.

Nach dem Pausentee gab die Mannschaft von Fabian Hürzeler richtig Gas, Angriff auf Angriff rollte nun auf das von Max Putz gehütete TSV-Tor. Nach einer Stunde Spielzeit wäre der Ausgleich hochverdient gewesen, zumal FC-Kapitän Thomas Berger in der 55. Minute einen Hochkaräter vergeben hatte.

Besser machte es in der 67. Minute Arbnor Segashi, dem der längst fällige Ausgleichstreffer gelang. Wer anschließend im städtischen Stadion geglaubt hatte, dass der heimische TSV aufwachen würde, der sah sich getäuscht. Pipinsried blieb weiter am Drücker – die Hürzeler-Truppe spielte nun voll auf Sieg. In der 82. Minute hatte Markus Achatz den Siegtreffer auf dem Fuß, doch Bogens Keeper Max Putz verhinderte mit einer tollen Parade den Gästetreffer. Achatz stand völlig frei vor den TSV-Gehäuse, doch anstatt den Ball ins Netz zu wuchten, schob der FC-Akteur das Spielgerät– und fand in Putz seinen Meister.

Trotz des schnellen Rückstands spielte der FC Pipinsried beim Gastspiel in Bogen beherzt auf. Lediglich die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Der FCP ist nach einem schwachen Start in die Saison nun endgültig angekommen.  hae

Stenogramm

TSV Bogen - FC Pipinsried 1:1 (1:0)

TSV Bogen: Max Putz, Marco Jordan, Michael Scheßl, Walter Müller, Markus Reiner, Nico Tremml (73. Bastian Albrecht), Dominik Hauner, Tobias Richter, Daniel Nutz, Markus Smarzoch, Stefan Meyer (24. Benjamin Taylor)

FC Pipinsried: Thomas Reichlmayr, Philip Grahammer, Dennis Liebsch, Marco Krammel, Markus Achatz, Sebastian Mitterhuber, Arbnor Segashi, Thomas Berger, Fabian Hürzeler, Ruben Popa, Marco Bläser (61. Serge Yohoua)

Schiedsrichter: Christian Keck

Zuschauer: 320

Tore: 1:0 (6.) – Nico Tremml bestraft die Gäste, die einen Moment lang nicht aufpassen und eiskalt ausgekontert werden. 1:1 (67.) – Arbnor Segashi erkämpft sich das Spielgerät und markiert mit einem wuchtigen Schuss seinen ersten Pflichtspieltreffer für den FCP.

Text: Bruno Haelke

Quelle: fussball-vorort.de

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