Akkurt-Doppelpack in der regulären Spielzeit

Sieg im Elfmeterschießen: SVH erreicht Runde zwei

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Auf Orhan Akkurt ist Verlass.

SV Heimstetten - Der SV Heimstetten hat gestern den Bus für die weite Reise nach Hauzenberg (hinter Passau) gebucht. Dort spielt der Bayernligist kommende Woche in der zweiten Runde des bayerischen Totopokals.

In einem dramatischen Nachholspiel der ersten Runde gab es am Dienstag beim Landesligisten SB Chiemgau Traunstein einen 5:2 (2:2, 1:2)-Sieg nach Elfmeterschießen. Die Geschichte des Spiels war die von den verzweifelten Versuchen des Heimteams einen Elfmeter ins Tor zu schießen. Die erste Option war ein zumindest diskussionswürdiger Strafstoß in der 70. Minute, nachdem Daniel Wellmann den Ball geklärt hatte und der Stürmer sich über das Verteidigerbein fallen ließ. Mit dem 3:1 20 Minuten vor dem Ende wäre die Vorentscheidung wohl gefallen, aber Torwart Marjan Krasnic holte einen platziert geschossenen Elfer links unten aus dem Eck.

Krasnic war in den regulären 90 Minuten schon der beste Mann auf dem Platz und legte dann im Elferschießen noch einen drauf. Heimstettens Keeper wehrte zwei Bälle mit sensationellen Paraden ab und einmal traf Traunstein die Latte. Nach sechs Versuchen und einem 3:0 für Heimstetten war das ganz kurze Elfmeterschießen vorbei. Zuvor in den 90 Minuten hatte der Bayernligist wie angekündigt den einen oder anderen Reservisten spielen lassen. Dazu kam dann noch die Tormaschine Orhan Akkurt.

Das tolle 1:0 (3.) glich Akkurt per Kopf aus und neun Minuten vor dem Ende besorgte er den neuerlichen Ausgleich. Es versteht sich von selbst, dass Heimstettens Superstar auch im Elfmeterschießen verwandelte. Diesen späten Ausgleich hatte sich Heimstetten auch verdient. Die Gäste waren in den 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft und hatten auch einige gute Tormöglichkeiten.

Underdog Traunstein spielte aber auch frech mit und hatte selbst immer wieder gute Chancen. Die Landesligakicker hatten dann auch noch Glück, als der Gegenspieler von De La Motte im Laufduell vor dem 2:1 einen nicht ganz freiwilligen Doppelpass mit der Eckfahne (!) spielte, um dann alleine Richtung Strafraum zu spazieren und den Treffer locker vorbereiten zu können. Dieses Glück glich sich später mit den Elfmetern wieder etwas aus. So kam Heimstetten nicht unverdient eine Runde weiter und spielt kommenden Mittwoch (18 Uhr) in der zweiten Runde beim Landesligisten Sturm Hauzenberg.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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