Haching zu Gast im Sechzger

Für die SpVgg folgt die Kür

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Ex-Löwe Ulrich Taffertshofer gehört am Samstag an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Schaulaufen Teil eins: Die SpVgg Unterhaching gastiert am Samstag (13.30 Uhr) beim TSV 1860 München II. Außer ums Prestige geht es beim Münchner Derby nicht mehr. Auch wenn die Hachinger Spieler offiziell noch einiges vorhaben.

Abgesehen vom Toto-Cup-Finale am 28. Mai und dem möglicherweise vorzeitigen Erreichen der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde schon an diesem Wochenende sind die letzten drei Spiele in der Regionalliga Bayern Pflichtaufgaben, die es zu überstehen gilt. 1860 II (Tabellen-10.), Aschaffenburg (14.) und Buchbach (9.) sind keine Highlights mehr. Auch wenn Mittelfeldspieler Thomas Steinherr betont: „Klar geht es noch um was. Es sind noch neun Punkte zu vergeben, wir wollen jedes dieser drei Spiele gewinnen.“ Ob das auf dem Platz auch mit Nachdruck umgesetzt wird, ist dennoch fraglich. Trainer Claus Schromm kann einigen Nachwuchskräften wie schon zuletzt gegen Nürnberg II Einsatzzeit gewähren. In der Liga geht es realistisch gesehen nur noch darum, eventuell Illertissen wieder von Platz vier zu verdrängen. Keine heroische Aufgabe, die zusätzliche Kräfte freisetzen könnte.

Immerhin: Wie üblich gegen zweite Mannschaften von Profi-Klubs ist ein qualitativ gutes Spiel zu erwarten. Die U23-Vertretungen bieten gut ausgebildete Spieler auf, die den Fußball pflegen, statt ein Spiel wegen Schadensbegrenzung zu zerstören. „Die kleinen Löwen bestehen durchwegs aus top-ausgebildeten Spielern des Nachwuchsleistungszentrums“, weiß Haching-Trainer Schromm, der einst selbst an der Grünwalder Straße die A-Junioren trainierte und einige Talente auf den Weg Richtung Profigeschäft brachte. „Die Mannschaft agiert sehr gut in der Defensive und auch noch vorne sind sie immer gefährlich.

Ulrich Taffertshofer ist nach seiner Gelb-rot-Sperre wieder mit dabei und kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Bis 2012 spielte der 24-Jährige selbst für 1860 II und weiß, dass „im Grünwalder Stadion immer eine besondere Atmosphäre herrscht“ und die Löwen auch kämpferisch überzeugen wollen: „Sie geben bis zum Schluss alles und wollen trotzdem einen guten Fußball spielen. Defensiv gehen sie sehr aggressiv in die Zweikämpfe.“

SpVgg: Marinovic – Schels, Welzmüller, Winkler, Y. Marseiler – Taffertshofer, Nicu – Steinherr, Bigalke, Sieghart – Clarke.

Text: Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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